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Zielstrebige Mannheimer BWL-Studierende

06.03.2002 - (idw) Universität Mannheim

Durchschnittliche Studiendauer seit 1995 um über ein Jahr gesunken - Bessere Gesamtnoten - Dekan Schader: "Konsequentes Qualitätsmanagement in Lehre und Forschung zahlt sich aus"

Die Studiendauer im Fach Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim ist in den zurückliegenden Jahren deutlich gesunken: Benötigten die BWL-Studierenden der Schlosshochschule im Wintersemester 1994/95 noch durchschnittlich 13 Semester auf dem Weg zum Diplom, so hat sich dieser Wert bis zum Sommersemester 2001 um über ein Jahr auf 10,93 Semester reduziert. Auch in punkto Gesamtnote ist der Trend deutlich positiv: Schlossen die Studierenden vor fünf Jahren noch durchschnittlich mit 2,66 ab, erzielten sie beim letzten Prüfungstermin eine 2,18.

Für Professor Dr. Martin Schader, Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim, sind diese Zahlen keinesfalls ein Indikator für ein nachlassendes Anspruchsniveau. Im Gegenteil: "Da die Studieninhalte in der Betriebswirtschaftslehre einer hohen Dynamik und einem großen Einfluss anderer Wissenschaftsdisziplinen unterliegen, sind Umfang und Erwartungen sogar noch angestiegen", betont Schader. Stattdessen sieht er in einem konsequenten Qualitätsmanagement in Lehre und Forschung einen der Haupterfolgsfaktoren.

"Das Qualitätsdenken hat sich an unserer Fakultät seit langem etabliert. Alle Lehrenden sind sich bewusst, dass unsere Leistungen in einem ständigen Prozess evaluiert und optimiert werden müssen", so Schader. Eine erstmalige umfassende Bewertung aller Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2001 erbrachte positive Ergebnisse: Im Durchschnitt gaben die Studierenden ihren Dozenten die Schulnote zwei, lobten insbesondere deren Kompetenz und Engagement. Geäußert wurde jedoch auch der Wunsch nach einem noch größeren Praxisbezug durch Fallstudien, Gastvorträge oder Filmbeiträge.

Eine regelmäßige Evaluation der Lehre, die an der Mannheimer BWL-Fakultät künftig in jedem Semester durchgeführt wird, ist auch Voraussetzung, um auf Dauer den hohen Anforderungen von AACSB International, dem weltweit bedeutendsten Zusammenschluss wirtschaftswissenschaftlicher Bildungseinrichtungen, gerecht zu werden. Von ihr war die Mannheimer BWL-Fakultät im März 2000 als erste und bislang einzige deutsche und vierte europäische Business School akkreditiert worden.

Daneben macht Schader die Modularisierung der Diplomprüfung, die die noch vor einigen Jahren üblichen Blockklausuren vollständig abgelöst hat sowie die in Baden-Württemberg geltenden Studiengebühren für Langzeitstudierende für den positiven Trend verantwortlich.


Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

Absolventen insgesamt:
WS 94/95: 381
SoSe 00: 170
WS 00/01: 166
SoSe 01: 142

Durchschnittliche Gesamtnote:
WS 94/95: 2,66
SoSe 00: 2,23
WS 00/01: 2,22
SoSe 01: 2,18

Durchschnittliche Note der Diplomarbeit:
WS 94/95: 2,51
SoSe 00: 2,00
WS 00/01: 2,02
SoSe 01: 1,97

Durchschnittliche Studiendauer:
WS 94/95: 13,00
SoSe 00: 11,29
WS 00/01: 11,06
SoSe 01: 10,93


Universität Mannheim
Fakultät für Betriebswirtschaftslehre
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ralf Bürkle
Tel.: (0621) 181-1476
Fax: (0621) 181-1471
E-Mail: buerkle@bwl.uni-mannheim.de
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