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Wie funktioniert der kleinste Motor der Welt?

07.03.2002 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Max-Planck-Wissenschaftler entschlüsseln Nanomechanik einer "molekularen Maschine", die ATP, den zentralen Energieträger in unserem Körper, produziert

Das Molekül Adenosintriphosphat (ATP) ist als universeller Träger chemischer Energie in allen Organismen von zentraler Bedeutung. Produziert wird es von einem außerordentlich effizienten Enzym, der F-ATPase. Der menschliche Körper verbraucht pro Tag etwa 50 kg ATP, bei großer körperlicher Anstrengung sogar bis zu einer Tonne. Wissenschaftlern vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie ist es jetzt gelungen, einzelne Phasen der in diesem Enzym ablaufenden Umwandlung mechanischer in chemische Energie mit Hilfe aufwändiger Computersimulationen bis ins atomare Detail aufzuklären (Nature Structural Biology, März 2002). Zwei Jahre Rechenzeit eines Großcomputers waren erforderlich, damit man jetzt in einem Videofilm den Nanomotor in Aktion sehen kann.
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