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Preisträger des Rupp+Hubrach-Preises für Augenoptik kommen aus Jena und Aalen

30.10.2002 - (idw) Fachhochschule Jena

-- Kontrastsehen, wichtig für das tägliche Leben, wird durch neuartiges Verfahren erstmals bei Augenarzt und Optiker messbar

-- Erstmals nachgewiesen: Lesetraining hilft Sehbehinderten

-- Rupp+Hubrach-Preis für Augenoptik geht 2002 nach Jena und Aalen, Preisverleihung in Jena am 4. November

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Rupp+Hubrach-Preis für Augenoptik wird seit zwölf Jahren für herausragende wissenschafltich-technische Arbeiten junger Augenoptiker vergeben - seit dem Jahr 2000 von den drei Fachhochschulen in Jena, Berlin und Aalen, gemeinsam mit dem Brillenglashersteller Rupp+Hubrach, Bamberg.

In diesem Jahr werden zwei Forschungsergebnisse ausgezeichnet, die das menschliche Sehen im Alltag betreffen:

Viele Menschen klagen darüber, Dinge des Alltags schlecht erkennen zu können, obwohl sie nachweislich scharf sehen. Der Grund ist, wie die Arbeit der Preisträgerin der FH Jena belegt, dass das Kontrastsehen geschwächt ist. Bislang gab es kein praktikables Verfahren, mit dem dieser wichtige Faktor beim Augenarzt oder dem Augenoptiker routinemäßig untersucht werden konnte. Mit einem neuen Verfahren, das die Preisträgerin aus Jena entwickelt hat, wird dies künftig möglich.
Dadurch ergeben sich neue Perspektiven bei der Augenuntersuchung und auch bei der Gestaltung unserer Umwelt, um Menschen mit eingeschränktem Kontrastsehen das Leben zu erleichtern.

Sehbehinderte Menschen werden heute vor allem mit vergrößernden Sehhilfen ausgestattet. Doch oft können sie trotz dieser Geräte nur mühsam lesen. Die Studie der Preisträgerin aus Aalen weist erstmals nach, dass diese Menschen mit einem speziellen Lesetraining deutliche Fortschritte erzielen können.

Zur Preisverleihung am Montag, den 4. November 2002 um 15.00 Uhr
in der Fachhochschule Jena, Haus 5, Hörsaal 4, Carl-Zeiss-Promenade 2,
laden wir Sie herzlich ein.

Nach der Eröffnung durch Rektorin Prof. Dr. Gabriele Beibst werden die beiden Preisträgerinnen ihre Arbeiten und Ergebnisse erläutern.

Anschließend wird der Physiker Dr. Walter Kroy, lange Zeit Leiter der Technologieforschung von MBB und DASA und heute Vorstand der Ludwig-Bölkow-Stiftung, in seinem Festvortrag darlegen, dass "die Zukunft anders ist". Der bekannte Vordenker spricht über Innovationsmanagement und Szenarien für Technik, Wirtschaft, Mensch und Gesellschaft von 2000 bis 2020.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird zu einem Imbiss eingeladen.


Ansprechpartner für die Presse:
Franz Frisch
Medienstudio München
Tel (089) 874828
Fax (089) 874898
ffmuc@t-online.de
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