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Fachhochschule Jena: Hautnaher Erfahrungsaustausch über virtuelles Studium

13.03.2002 - (idw) Fachhochschule Jena

"Virtuelles Studium" ist an Hochschulen längst kein Fremdwort mehr. Tatsächlich gewinnt die Möglichkeit, Inhalte von Lehrveranstaltungen über das Internet abzurufen und zu bearbeiten, zunehmend an Bedeutung. Im Fernstudiengang Pflege am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Jena ist man dabei, diese Lernform zunehmend einzusetzen. In diesem Zusammenhang ist der Fernstudiengang Pflege in ein Drittmittelprojekt eingebunden. Hier haben sich neun Universitäten und Fachhochschulen zu einem "Multimedialen Kooperationsverbund Hochschulen für Gesundheit" zusammengefunden.
Auf einer Tagung, die am 18. und 19. März am Fachbereich Sozialwesen der FH Jena stattfindet, treffen sich die Verbundmitglieder, um eine Zwischenbilanz über ihr gemeinsames, vom BMBF gefördertes Gesamtprojekt zu ziehen.
Inhalt des Projektes ist es, hochschulübergreifend computergestützte Studienmaterialien für eine multimodale, offene und flexible Hochschulbildung in den Gesundheitswissenschaften zu entwickeln und zu nutzen.
Jena übernimmt federführend unter der Leitung von Professorin Dr. Heike Ludwig und Professor Dr. Stephan Dorschner die Entwicklung von multimedialen Lernmodulen für Pflegestudiengänge. Diese sind in Jena als Elemente in das Fernstudium integriert.
In anderen Studiengängen sind sie als mediale Aufbereitung pflegerelevanter Themen im Präsenzstudium einsetzbar. Dazu gehören u.a. die Module Grundlagen der Pflegewissenschaft, zu Pflegeklassifikationssystemen oder auch zum Pflegerechnungswesen.

Für Studenten, die sich internetspezifische Kenntnisse aneignen wollen, wurde ein virtuelles Seminar entwickelt. Bei diesem begleitet eine Tutorin die Studierenden online. Dieser Kurs wurde im Fernstudiengang Pflege an der FH Jena im Wintersemester 2001/2002 erstmals eingesetzt.
Das Lernmodul erleichtert Internetanfängern den Einstieg ins virtuelle Studium. Es soll zukünftig als Basismodul allen Kooperationspartnern zur Verfügung stehen.
Parallel zur Planung, Entwicklung und Entstehung der Lernmodule wird das Projekt von den zentralen Einrichtungen für Weiterbildung und Fernstudium der Universitäten Hildesheim, Hannover und Oldenburg evaluiert. Die Evaluation bezieht sich nicht nur auf die Module, sondern auch auf die höchst unterschiedlichen Kontexte, in denen die entwickelten Module zum Einsatz kommen. Das Spektrum reicht von grundständigen Studiengängen mit überwiegender Präsenzlehre bis zu Fern- und Weiterbildungsstudiengängen.

Bei Rückfragen wenden sich Journalisten an:
Frau Prof. Dr. Heike Ludwig, Telefon 0 36 41 / 205-832
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