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Kriege aus Wassernot?

22.03.2002 - (idw) GESIS (Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen)

Zum "Weltwassertag" am 22. März 2002 legte die UNO eine bestürzende Bilanz vor. Eine Dokumentation zum sozialen und politischen Konfliktpotential, das in allen klimatischen Fragen steckt, ist im Internet verfügbar.

Nach einem Beschluß der Generalversammlung der Vereinten Nationen wird seit 1992 am 22. März der "Weltwassertag" begangen. In diesem Jahr legte die UNO eine bestürzende Bilanz vor: Über einer Milliarde Menschen fehlt generell der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Durch verschmutztes Wasser sterben jährlich zehnmal so viele Menschen wie durch Kriege. Diese Knappheit könne ein "Keim für gewalttätige Konflikte" werden, mahnt die UNO. Doch Experten fürchten, daß Konzerne das Wasser privatisieren, und warnen vor Geschäftemacherei und Korruption.
Den Warnungen der Experten zum Trotz geht eine Klimakonferenz nach der andern ohne nachhaltige Resonanz vorüber. Das soziale, politische und militärische Konfliktpotential, das in allen Fragen des Klimas steckt, wird von der Öffentlichkeit nicht angemessen wahrgenommen und von den Politikern offenbar unterschätzt.
Das IZ Sozialwissenschaften (Bonn) hat eine Dokumentation speziell zu diesem Konfliktpotential herausgegeben, das schon in naher Zukunft durchaus zu Kriegen führen könnten:
Klima & Konflikt. Die politische, ökonomische und ethische Dimension,
bearbeitet von Helmut M. Artus
Die Dokumentation steht im Internet kostenlos zur Verfügung: http://www.gesis.org/Information/Themen/Fokus/index.htm

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