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18. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft erstmals an der LMU

25.03.2002 - (idw) Ludwig-Maximilians-Universität München

Zum Thema "Innovation durch Bildung" diskutieren Pädagogen in München

"Innovation durch Bildung" - unter diesem Motto findet vom 25. bis 27. März der wichtigste nationale und internationale Kongress der deutschsprachigen Pädagogen erstmalig an der Ludwigs-Maximilians-Universität statt. In Referaten, Workshops und Symposien werden Bedingungen und Möglichkeiten innovativer Bildungsprozesse thematisiert. Die Tagung wird alle zwei Jahre von der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft veranstaltet.

"Im Mittelpunkt des Kongresses steht das Spannungsverhältnis Wissen und Bildung. Außerdem wird der Frage nachgegangen, welche Innovationen überhaupt von Bildung und Erziehung ausgehen können", erklärt Prof. Dr. Rudolf Tippelt, Mitglied des Vorstands der DGfE und Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung an der LMU, die Zielrichtung der Tagung. "Bei aller Reformbedürftigkeit unseres Bildungswesens ist es allerdings wenig sinnvoll in Moden und spontanen Aktionismus zu verfallen", so der Pädagoge weiter. Vielmehr sei es wichtig, erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse für eine nachhaltige und gut begründete Reform einzubringen. Auch hier werde der Kongress einen Beitrag leisten.

Unter anderem wird auf der Tagung der für die PISA-Studie maßgebliche Prof. Dr. Jürgen Baumert, Max-Planck-Institut, Berlin, zum Thema "Modernisierung des Schulsystems und Stabilität sozialer Disparitäten" referieren. Über die Reform der Lehrerausbildung spricht Prof. Dr. Ewald Terhart, Universität Münster. Prof. Dr. Ingo Richter, Deutsches Jugendinstitut, München, wird die Ergebnisse des aktuellen Kinder- und Jugendberichtes des Deutschen Jugendinstituts beurteilten.

In der abschließenden Podiumsdiskussion "Innovation durch Bildung: Wünsche an die Erziehungswissenschaft" werden renommierte Fachleute wie Hubertus Buderath vom DaimlerChrysler-Konzern in Stuttgart, Dr. Ulf Redanz von McKinsey & Co und Prof. Christiane Schiersmann von der Universität in Heidelberg diskutieren.

Zur Tagung werden ca. 1200 Teilnehmer erwartet. Über 350 Referenten, darunter ca. 60 ausländische Kollegen, werden ihre Forschungsergebnisse zur Diskussion stellen. Den Eröffnungsvortrag des Kongresses wird Staatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin halten. Im Anschluss wird an den renommierten Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Klafki, Universität Marburg, der Ernst-Christian-Trapp Preis für sein Lebenswerk verliehen.

Die Online-Version des Programmheftes:
http://www.paed.uni-muenchen.de/~paed/dgfe.htm


Verantwortlich:
Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung,
Prof. Dr. R. Tippelt
Leopoldstraße 13, 80802 München
Kontakt während des Kongresses: 089/2180-5141
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