EU-Gewässerschutz: Kooperation statt Konfrontation05.04.2002 - (idw) Universität Dortmund
Workshop zur Zusammenarbeit von Wasser- und Landwirtschaft Die intensive landwirtschaftliche Nutzung führt europaweit zur Belastung des Bodens und damit auch des Grundwassers durch Nitrate und Pestizide. Ein Problem, das auch die bestehenden Umweltgesetze in den meisten Mitgliedsländern der Europäischen Union nur begrenzt in den Griff bekommen. Vor diesem Hintergrund versuchen viele betroffene Wasserversorgungsunternehmen, mit freiwilligen Vereinbarungen Einfluss auf die Landwirte zu nehmen. Inwieweit solche Vereinbarungen geeignet sind, die Gewässerbelastung nachhaltig zu reduzieren, war Untersuchungsgegenstand eines dreijährigen EU-Forschungsprojektes. Mit den Erkenntnissen dieses Projektes beschäftigen sich 100 europäische Experten im Rahmen eines Workshops, den das Institut für Umweltforschung (INFU) der Universität Dortmund am 10. und 11. April im Harenberg City-Center durchführt.
Gern informieren wir Sie über nähere Einzelheiten sowie über die Ergebnisse des Forschungsprojektes und laden Sie ein zu einem Pressegespräch am Donnerstag, 11. April 12.20 Uhr, Amphi-Saal Harenberg City-Center Königswall 21 44137 Dortmund Ihre Gesprächspartner: Dr. Eiko Lübbe (Ministerialrat im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Bonn) Dr. Ingo Heinz (Institut für Umweltforschung (INFU) der Universität Dortmund, Koordinator/Leiter des EU-Forschungsvorhabens und des Workshops) Dr. Floor Brouwer (Agricultural Economics Research Institute (LEI), Den Haag, Niederlande; Projektpartner im EU-Forschungsvorhaben) Dr. Tom Zabel (Water Research Centre (WRc), Großbritannien Projektpartner im EU-Forschungsvorhaben)
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