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Ehrenkolloquium für Professor der FHL

03.11.2002 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Der Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der Fachhochschule Lausitz und der Ortsverband Lausitz der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. veranstalteten am 29. Oktober 2002 an der FHL in Senftenberg ein Ehrenkolloquium. Anlass war der 60. Geburtstag von Prof. Dr.-Ing. habil. Karl- Heinz Wolf, Professor für Bioverfahrenstechnik, der am 27. Oktober 1942 in Dessau geboren wurde.

Professor Wolf ist seit 21 Jahren Hochschullehrer und damit wohl auch der dienstälteste Professor der Fachhochschule Lausitz. Der Dekan des Fachbereiches Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik, Prof. Dr. rer. nat. habil. Hansjörg Oelmann, warf bereits in seinen Begrüßungsworten vor rund 50 Gästen, darunter Professoren, Mitarbeitern und Studierenden der FHL, aber auch früheren Kollegen Professor Wolfs, Gästen aus Unternehmen und Hochschulen, einige Schlaglichter auf die Leistungen des Jubilars als Bioverfahrenstechniker, als Buchautor und als Gutachter.
In ihrer Laudatio ließ die Präsidentin der Fachhochschule Lausitz, Dipl.-Jur. Brigitte Klotz, unter anderem den akademischen Werdegang des Jubilars Revue passieren.

Wichtige Stationen der beruflichen Entwicklung des gelernten Brauers und Mälzers, des Diplom-Ingenieurs für Chemisches Apparatewesen und Apparatebau und Fachingenieurs für Schweißtechnik waren das Forschungsinstitut für Gärungsindustrie, Enzymologie und Technische Mikrobiologie in Berlin sowie das Institut für Gärungs- und Getränkeindustrie Berlin, wo er Abteilungsleiter war, und ab 1981 das Wirken als Hochschuldozent an der Technischen Hochschule Dresden. Ab 01. September 1986 wurde Dr. Wolf, der bereits 1973 seine Dissertationsschrift an der Technischen Hochschule Magdeburg mit dem Prädikat "magna cum laude" verteidigt hatte, zum Ordentlichen Professor für Bioprozesstechnik an der Technischen Universität Dresden berufen.
Seit dem 01. Oktober 1993 lehrt Professor Wolf an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg Bioverfahrenstechnik, Technische Mechanik und Apparatedimensio-nierung. Von 1994 bis1998 war er Prodekan des Fachbereiches Chemieingenieurwesen/ Verfahrenstechnik. Ab 1998 begann der Aufbau des Labors für Bioverfahrenstechnik, an dessen Erweiterung gearbeitet wird. Mit Genehmigung des Studiengangs Biotechnologie kamen neue Anforderungen auf ihn zu. Diese bewältigt er unter Nutzung der Möglichkeiten der Multi - Media - Technik.

Professor Wolf hat mehr als 50 Ingenieurbelege und Diplomarbeiten betreut und vier Diplomingenieure zur Promotion geführt. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen, darunter von vier zwischen 1991 und 2000 er-schienenen Hochschulbüchern zur Bioverfahrenstechnik. Diese zählen heute zum Standart in Deutschland und sind in allen Bibliotheken von Universitäten und Fachhochschulen zu finden.
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