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The Last Matter of Fact. How to Represent the Objects of The Past When They Have Become Things Again

03.05.2004 - (idw) Stiftung Deutsches Hygiene-Museum

Öffentlicher Abendvortrag - mit deutscher Übersetzung -
des renommierten französischen Soziologen
Prof. Dr. Bruno Latour, Ecoles des Mines de Paris,
zur Eröffnung der Tagung "Im Reich der Dinge. Das Museum als Erkenntnisort."

wann: Donnerstag, 6. Mai 2004, 19.00 Uhr
Wo: Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Eintritt: 2 Euro / ermäßigt: 1 Euro (Schüler und Inhaber der Jahreskarte kostenlos)

Seit 1982 lehrt Bruno Latour als Professor am Centre de sociologie de l'innovation der Ecole nationale supérieure des mines in Paris und war für einige Zeit Gastprofessor am UCSD, an der London School of Economics und der Fakultät für Geschichtswissenschaften der Harvard University.
Er war einer der Kuratoren der Ausstellung Iconoclash. Jenseits der Bilderkriege in Wissenschaft, Religion und Kunst (2002-03) und bereitet zur Zeit, erneut in Zusammenarbeit mit Peter Weibel am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe, eine weitere Ausstellung vor unter dem Titel Making Things Public, die 2005 eröffnet werden soll.

Bruno Latour, 1947 in Beaune/Burgund als Sohn einer Winzerfamilie geboren, studierte zunächst Philosophie und später Anthropologie. Nach Feldstudien in Afrika und Kalifornien spezialisierte er sich auf die Analyse der Arbeitsweise von Wissenschaftlern und Ingenieuren.
Neben seiner Tätigkeit auf den Gebieten der Philosophie, der Geschichte, Soziologie und Anthropologie war er an zahlreichen Studien über Wissenschaftspolitik und Forschungsmanagement beteiligt. Er ist Autor von Laboratory Life, the construction of scientific facts (Princeton University Press), Science in Action und The Pasteurization of France (beides Harvard University Press).
Ferner veröffentlichte Bruno Latour unter dem Titel Aramis or the love of technology eine Feldstudie über ein automatisches U-Bahn-System sowie einen Aufsatz über symmetrische Anthropologie We have never been modern (beides Harvard und inzwischen in 15 Sprachen übersetzt, in Deutsch: Wir sind nie modern gewesen). Im gleichen Verlag erschien auch eine Aufsatzreihe Pandora's Hope - Essays in the Reality of Science Studies (Deutsch: Die Hoffnung der Pandora: Untersuchung zur Wirklichkeit der Wissenschaft).

In einer Reihe in Französisch herausgegebener Bücher setzt sich Bruno Latour mit den Auswirkungen wissenschaftlicher Studien auf verschiedene Forschungsbereiche der traditionellen Soziologie auseinander: der Religion in Sur le culte moderne des dieux faitiches und Jubiler ou les tourments de la parole religieuse, der Sozialtheorie in Paris ville invisible, einem photographischen Essay über die technischen und sozialen Aspekte der Stadt Paris.
Nach der Betreuung verschiedener wissenschaftlicher Arbeiten zu unterschiedlichen Umweltkrisen veröffentlichte er ein Buch über die politische Philosophie der Umweltpolitik Politics of Nature (erschienen bei Harvard UP; in deutscher Sprache: Das Parlament der Dinge. Für eine politische Ökologie). In der Folge einer langen Feldstudie zu einem Gericht höherer Instanz in Frankreich hat er jetzt die Monographie La Fabrique du droit - une ethnographie du Conseil d'Etat herausgebracht.
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