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Preisgekrönte Gründungsideen

03.05.2004 - (idw) Universität Hohenheim

Fünf Gründerteams zeichnete die Jury des Ideenwettbewerbs "Test your Ideas" im Schloss der Universität Hohenheim für innovative Geschäftsideen aus. Die Siegerprojekte und die Kurzbegründung der Jury finden Sie im Anhang. Die Preisträger stehen für Interviews gerne bereit.

In einer Feierstunde am 27. April hatten die acht Gewinner Preise im Gesamtwert von 2.500 Euro und bevorzugte Praktikumsangebote in namhaften Unternehmen erhalten. Insgesamt hatten sich 41 Studierende und Wissenschaftler an dem Ideenstreit des Stiftungslehrstuhls Entrepre-neurship der Universität Hohenheim beteiligt.
Der Wettbewerb fand in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Planung von Prof. Dr. Erich Zahn an der Universität Stuttgart statt. Teilnehmen konnten Studierende und Wissenschaftler der Universi-täten Hohenheim und Stuttgart. Bei der weiteren Umsetzung ihrer Ideen werden die Sieger von der "Innovation und Bildung Hohenheim" Gmbh, einer Tochter der Universität Hohenheim, und der Technologie Transfer Initiative der Universität Stuttgart unterstützt.

Kontaktadresse und Anmeldung (nicht zur Veröffentlichung):
Antje von Dewitz
Stiftungslehrstuhl Entrepreneurship
Universität Hohenheim
70593 Stuttgart
Telefon: 0711/451017 - 491
Email:avdewitz@uni-hohenheim.de

"Test your Ideas":
Die Sieger und Ihre preisgekrönten Gründungsideen
Platz 1: Evelyn Back: Gummibärchen auf Rezept
Die Idee besteht in der Entwicklung von vitaminangereicherten Gummibärchen unter anderem für Mukoviszidose-Patienten. Die Gummibärchen haben zum einen den Vorteil, dass die Vitamine in dieser Aufbereitungsform besser vom Körper aufgenommen werden können. Zum anderen kann damit das häufig auftretende Problem umgangen werden, dass die vorwiegend jüngeren Mukoviszidose-Patienten die Aufnahme von Vitamin-Tabletten schlicht verweigern, da sie nicht sofort mit negativen Konsequenzen für ihre Gesundheit konfrontiert werden.
Aus dem Gutachten: "Die Idee dokumentiert eine intensive Auseinandersetzung mit der Problematik und einen gelungenen Ansatz zur Lösung, der nicht nur von Sachverstand, sondern auch von Menschlichkeit zeugt."
Platz 2:
Zugkraftkartierung im Rahmen des Precision Farming (Benjamin Schutte und Marcel Wieshoff)
Geschäftsidee Zugkraftkartierung
Ein neues Werkzeug des Precision Farming (präziser Ackerbau) in der Landwirtschaft skizzieren Benjamin Schutte und Marcel Wiesehoff in ihrer Geschäftsidee "Zugkraftkartierung". Die vorgestellte Methode macht sich den Zusammenhang zwischen dem Zugkraftbedarf eines Bodenbearbeitungsgerätes und der Bodenart zunutze. Landwirten wird die kostengünstige Möglichkeit gegeben, während der üblichen Bodenbearbeitung mit dem eigenen Traktor und Bodenbearbeitungsgerät Informationen über Bodenunterschiede ihrer Flächen zu sammeln. Als Dienstleistung wird der Landwirt durch die Geschäftsidee auch bei der Durchführung von weiteren Maßnahmen des Precision Farming unterstützt.
Platz 3:
· Flight and Ship Protection Systeme (Klaus Eichhorn)
Die Idee des Unternehmens FSP-Systems (Flight and Ship Protection Systems) besteht in der Entwicklung und Vermarktung eines Steuersystems für Flugzeuge (und Schiffe). Dieses Steuersystem verhindert den Eintritt dieser Transportmittel in bestimmte Gebiete (bspw. Hochhäuser, Atomkraftwerke oder andere "strategisch wichtige Ziele" beziehungsweise auch den Zusammenstoß mit anderen Schiffen oder Häfen) und kann damit Unfällen und auch Terrorakten vorbeugen.
· E-Government-System für kleine und mittlere Städte (Arkadius Jarek und Daniel Maly)
Die Geschäftsidee der Gründer besteht darin, eine teilstandisierte E-Government-Lösung für kleine und mittlere Gemeinden bis zu 15.000 Einwohner zur Verfügung zu stellen. Die RegioSystem-E-Government Lösung besteht aus mehreren Modulen - es beschränkt sich nicht nur auf Software- und Hardwaremodule. Es bietet zudem noch den Betrieb von Marktplatzplattform und Privat Public Partnership an.
Platz 4:
· Gehobenes Restaurant als "Kulinarisches Theater" geführt (Martin Hagel)
Die Bezahlung, die Auswahl und die Öffnungszeiten des Restaurants erfolgen auf ähnliche Art und Weise wie der Besuch eines Theaters: Es gibt einen Menüplan (entsprechend eines Spielplan im Theater), auf dem ersichtlich ist, an welchem Tag zu welcher Zeit zu welchem Thema welches Menu angeboten wird und die dazugehörige Preiskategorie. Zu jedem Termin gibt es nur ein oder zwei ausgesuchte Menüs zu einem speziellen Thema, beispielsweise "Ländliches aus der Toskana" oder "höfische Spezialitäten aus der Kaiserzeit". Bezahlt wird im Voraus bei der Reservierung, ein begrenztes Angebot an der Abendkasse - oder natürlich im Abonnement!
· Vermarktung südostasiatischer Dienstleistungen (Simon Löbel)
Digital transportierbare Leistungen aus Südostasien sollen in Deutschland aktiv vermarktet werden, um so Kosten- und Zeitvorteile zu erzielen.
· finnisches Handelsunternehmen für Computer und Zubehör (Nils Ehle und Roman Köhler)
Die Geschäftsidee besteht darin, ein Handelsunternehmen für Computer, elektronische Komponenten und Zubehör in Finnland zu gründen, um innereuropäische Arbitragemöglichkeiten zu nutzen, da der finnische Computer europaweit als hochpreisig anzusehen ist.
Platz 5:
Beratungsleistungen im Bereich Energiemanagement (Stefan Aschenbach, Manuel Hirsch, Stefan Schneider)
In einem Gesamt-Beratungskonzept werden Häuslebauer, Architekten und andere über die umfassenden technische Lösungen und deren Anbieter im Bereich regenerative Energiequellen informiert.

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