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Internationale SARS-Konferenz in Lübeck

03.05.2004 - (idw) Universität zu Lübeck

Pressekonferenzen am 7. und 8. Mai 2004

Ein Jahr nach dem ersten Ausbrechen des "Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms" (SARS) treffen sich vom 8. bis 11. Mai 2004 etwa 200 Forscher zu einem weltweiten Expertenkongress in Lübeck. Tagungspräsident ist Prof. Dr. rer. nat. Rolf Hilgenfeld, Direktor des Instituts für Biochemie der Universität zu Lübeck. Die Tagung zeigt den aktuellen Stand der Erforschung des Virus und die Perspektiven seiner Bekämpfung auf.

Themen und Ziele der "International Conference on SARS one year after the (first) outbreak" werden auf zwei Pressekonferenzen am Freitag, dem 7. Mai, um 12 Uhr (deutsch) und am Sonnabend, dem 8. Mai, um 10 Uhr (englisch) in der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MuK) erläutert. Prof. Hilgenfeld gibt einen Überblick über den Stand und die Perspektiven der aktuellen SARS-Forschung, insbesondere auch über die Lübecker Projekte, und über die zu erwartenden Ergebnisse der Konferenz. Alle Journalistinnen und Journalisten sind dazu herzlich eingeladen (Willy-Brandt-Allee 10).

Erst im vergangenen Monat war es der Arbeitsgruppe von Prof. Hilgenfeld gelungen, die Kristallstruktur eines Schlüsselenzyms im bakteriellen Alarmsystem aufzuklären. Die Ergebnisse, die wegen der zunehmenden Antibiotika-Resistenz von erheblicher praktischer Relevanz sind, wurden in der angesehenen Zeitschrift "Cell" veröffentlicht (s. Pressemitteilung der Universität zu Lübeck vom 2. April 2004, "Schlüsselenzym des bakteriellen Alarmsystems aufgeklärt - Dringender Bedarf wegen zunehmender Antibiotika-Resistenz").
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