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Bedarfsermittlung in der medizinischen Rehabilitation

05.11.2002 - (idw) Universität zu Lübeck

Workshop und Pressegespräch zu Konzepten, Forschung und Praxis

Solidarisch finanzierte Gesundheitssysteme stehen in vielen Ländern vor dem Problem, bei begrenzten Mitteln eine bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen. Dies gilt auch für die medizinische Rehabilitation. "Bedarfsermittlung in der medizinischen Rehabilitation: Konzepte, Forschung, Praxis" ist das Thema eines Workshops am 7. und 8. November 2002, der auf Initiative des Instituts für Sozialmedizin (Direktor: Prof. Dr. med. Dr. phil. Hans-Heinrich Raspe) der Universität zu Lübeck stattfindet.
Gemeinsame Veranstalter der Tagung sind der Norddeutsche Verbund Rehabilitationsforschung (NVRF), die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) und die Landesversicherungsanstalt (LVA) Schleswig-Holstein. Zwei Tage lang werden sich führende Experten aus Universität, Rentenversicherung, Kranken- und Unfallversicherung und Praxis mit Fragen einer bedarfsgerechten Versorgung in der Rehabilitation auseinandersetzen. Außerdem werden Wissenschaftler aus den vom VDR und BMBF geförderten Verbundprojekten, die sich mit dem Thema Rehabedarf befassen, ihre Vorhaben präsentieren.
Ein Pressegespräch zu den Themen und Ergebnissen des Workshops findet
am Freitag, 8.11.2002, um 16.30 Uhr
in den Räumen der LVA Schleswig-Holstein,
Ziegelstraße 150, 23556 Lübeck,
statt. Professor Dr. Dr. Raspe sowie weitere Experten stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Alle Journalistinnen und Journalisten sind dazu herzlich eingeladen. Um kurze Anmeldung wird freundlichst gebeten (Institut für Sozialmedizin, Dr. phil. Ruth Deck, Dr. rer. nat. Oskar Mittag, Tel. 0451 7992515, eMail: oskar.mittag@sozmed.mu-luebeck.de)
Ziel der Tagung ist, unterschiedliche Ansätze zur Bedarfsermittlung ("needs assessment") darzustellen und zu diskutieren. Themenschwerpunkte sind Konzepte von Bedarfsermittlung, ausgewählte empirische Studien aus dem Bereich der Rehabilitation und die Umsetzung ihrer Er-gebnisse in die Praxis von Verwaltungen und Kliniken.
Die Tagung richtet sich insbesondere an Rehabilitationswissenschaftler, Leistungsträger und -erbringer sowie an Gesundheitsökonomen und Juristen. Es haben sich weit über 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland angemeldet.
Das vollständige Programm des Workshops ist im Internet un-ter www.sozmed.mu-luebeck.de zu finden. Dort sind auch alle Übersichtsreferate und ausgewählten Vorträge aus den von VDR und BMBF geförderten Rehaverbünden sowie der Gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung enthalten.
Programmänderung: Anstelle von Professor Wittchen wird am Freitag Professor Linden aus Berlin zum Thema "Behandlungsbedarf bei Depression in der hausärztlichen Praxis" sprechen.

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