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Return on Technology

04.08.2004 - (idw) INI - GraphicsNet Foundation

Hightech-Investments versprechen hohen Return on Invest - INI-GraphicsNet Stiftung identifiziert mittels Technologie-Screening innovative Geschäftsideen / BusinessplanAward 2004 erstmals öffentlich / Preisverleihung durch Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn

Der sprechende Kugelschreiber als Terminkalender, der singende Eierbecher für ein "Gute-Laune-Frühstück", sich selbst besohlende Schuhe - Hightech gepaart mit guten Geschäftsideen trägt dazu bei, dass sich die Gesellschaft weiterentwickelt. Folgerichtig sind es Innovationen, die die Märkte von morgen bestimmen und den größtmöglichen Return on Investment versprechen. Eine Investition in High-Tech scheint daher lohnend.

Doch wie kann der Investor sicher gehen, dass die Technologie auch tatsächlich am Markt angenommen wird? Wie lassen sich die Potenziale erkennen beziehungsweise identifizieren? Wie können Technologien auf ihren Grad der Bedürfnisbefriedigung künftiger Konsumentengruppen hin definiert werden? Durch die Vielzahl der innovativen Entwicklungen und den mangelnden Überblick fällt es oft schwer, die richtige Investitionsentscheidung zu treffen. Einen Lösungsansatz für Beteiligungskapitalgeber bietet in diesem Fall die INI-GraphicsNet Stiftung in Darmstadt. Mit ihrem Technologie-Screening bewertet sie neueste Informations- und Kommunikationstechnologien nach definierten Kriterien. Der Fokus liegt dabei auf der Wirtschaftlichkeit, dem Innovationsgrad sowie der Machbarkeit. Das Verfahren besteht aus unterschiedlichen Phasen. Zunächst zeigen Experten den angehenden Unternehmern den Prozess der integrativen Forschungsverwertung auf. In der Scanningphase führen Experten intensive Gespräche mit den Innovationsträgern und konkretisieren erste Vermarktungsideen. Einen Schritt weiter geht das Screening an sich. Hier erfolgt die systematische Verwertungsanalyse der Anwendung. Dabei ergeben sich konkrete Aussagen über die Machbarkeit und das Verwertungspotenzial insgesamt. Mehrere Evaluierungsschritte in dieser Phase sichern die endgültige Beurteilung der Marktfähigkeit ab. Fällt dann die Entscheidung für die Vermarktung der Technologie in einem Start-Up oder Spin-off unterstützt die Stiftung die angehenden Jungunternehmer beispielsweise durch ein intensives betriebswirtschaftliches Qualifizierungsprogramm oder durch qualitativ hochwertige und maßgeschneiderte Businessplan- oder Kommunikationsberatungen.

Effiziente Unterstützung
Je professioneller dabei die Hilfe von erfahrenen Experten ist, je umfangreicher Schulungs- und Beratungsangebote für potenzielle Gründer sind, desto leichter fällt der Einstieg ins Unternehmertum. Bevor dies allerdings geschieht, müssen die neuen Ideen dort ankommen, wo die Bereitschaft existiert, Mut und Tatendrang der potenziellen Gründer finanziell zu unterstützen. Eine Plattform für diesen Austausch bietet der Gründerwettbewerb:

BusinessplanAward 2004 der INI-GraphicsNet Stiftung
in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gründungsberatung Starkenburg,
7. und 10. Oktober 2004.

Zum ersten Mal richtet die INI-GraphicsNet Stiftung diesen Award öffentlich aus. "Wir möchten damit erreichen, dass zum einen die breite Öffentlichkeit die Innovationen wahrnimmt und zum anderen auch potenzielle Kapitalgeber teilnehmen, ohne sich vorab konkret auf eine Zusammenarbeit verpflichten zu müssen", erklärt Wolfgang Kniejski, kaufmännischer Geschäftsführer der Stiftung. Eingebettet ist der Wettbewerb in den Darmstädter Veranstaltungszyklus zum "Jahr der Technik" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der von der IHK Darmstadt initiiert und durchgeführt wird. Bei der Businessplan-Präsentation am 7. Oktober haben bis zu zehn der eingereichten Bewerbungen die Möglichkeit, ihre Ideen vor einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Juroren erwarten dabei keine fertigen Businesspläne, sondern kurze, prägnante und praxisrelevante Präsentationen. Für die Darstellung der Idee, des Marktpotenzials, des Gründerteams, des Finanzierungsplanes und der Gründungsplanung bleiben den Kandidaten je nur etwa 20 Minuten. "Die Zeit scheint knapp, reicht aber meist aus, um den Kern und die wesentlichen Bestandteile der Geschäftsidee aufzuzeigen", weiß Kniejski.

"Die Ideen müssen aber nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum überzeugen". Darin sieht der erfahrene Inkubator eine Besonderheit dieser Veranstaltung. Denn im Normalfall treffen sich kapitalsuchende Ideenträger und Beteiligungskapitalgeber in geschlossenen Runden. Nach den Präsentationen und einem Buffet öffnet die Matching-Area. Hier treffen Ideenträger und potenzielle Beteiligungskapitalgeber aufeinander, um über mögliche gemeinsame Aktivitäten zu sprechen.

Insgesamt ist der Award mit Geld- und Sachpreisen in Höhe von rund 50.000 Euro dotiert. Im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion über die Zukunft des Technologiestandortes Deutschland ist geplant, dass Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn gemeinsam mit dem Vorsitzenden der INI-GraphicsNet Stiftung, Prof. José L. Encarnaç"o, am 10. Oktober 2004 die Siegerurkunden überreicht.

Erfahrener Inkubator
Die INI-GraphicsNet Stiftung verfügt über mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Identifizierung und Verwertung von Forschungsergebnissen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien. In den letzten beiden Jahren vermittelte die Stiftung bereits eine Reihe von Unternehmen durch diese Investoren- und Expertenveranstaltungen an Beteiligungskapitalgeber. Zudem unterstützt sie erfolgreich die Ausgründung zahlreicher Spin-offs aus dem Forschungsnetzwerk INI-GraphicsNet, dem weltweit größten internationalen Netzwerk der Forschung und Entwicklung im Bereich der graphischen Datenverarbeitung.

Details zum Programm und weitere Informationen zum Award entnehmen Sie bitte der Internetseite: http//www.inigraphicsnet-stiftung.de/bp_award oder bei der

INI-GraphicsNet Stiftung
Kennwort Ideenwettbewerb
Herrn Thorsten Stürmer bzw. Frau Elke Jäger
Fraunhoferstrasse 5
64283 Darmstadt

Per E-Mail: bpaward@inigraphics.net

Medienvertreter sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Bitte melden Sie sich aber kurz per Fax (06151/155-446), per E-Mail (Bernad.Lukacin@igd.fhg.de) oder telefonisch (06151/155-146) an.


Kurzprofil INI-GraphicsNet:
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt. Weitere Institutionen des Netzwerkes sind das Centre for Advanced Media Technology (CAMTech) und das Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, das Centro de Computaç"o Gráfica (CCG) in Guimar"es und Coimbra (Portugal), imedia - The ICPNM Academy, in Providence, Rhode Island (USA),das Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), das Institute for New Media Technology (NEMETech) in Seoul (Süd-Korea) und das Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien). Innerhalb des Netzverbundes sind an den neun Standorten über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Bei einem Haushalt von über 42 Millionen EURO bildet das INI-GraphicsNet weltweit den größten Forschungsverbund auf dem Gebiet der Graphischen Datenverarbeitung.

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