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350 Bewerbungen aus 50 Ländern für MD/PhD-Programm

12.08.2004 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

20 Nachwuchsforscher nehmen ihr Studium an der MHH auf

50 Bewerbungen mehr als im vergangenen Jahr - das Interesse vor allem ausländischer Bewerber am MD/PhD-Programm der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist groß. Ende September nehmen 20 Nachwuchsforscher aus acht verschiedenen Ländern ihr Studium in Hannover auf, insgesamt waren 350 Bewerbungen aus mehr als 50 Ländern eingegangen. In einem aufwendigen mehrstufigen Verfahren wurden schließlich vier deutsche und 16 ausländische Studierende (neun Inder, zwei Chinesen, und jeweils ein Studierender aus Simbabwe, Kenia, Ungarn, Estland und der Mongolei) ausgewählt.

"Das Interesse an unserem MD/PhD-Aufbaustudiengang nimmt kontinuierlich zu", zieht Professor Dr. Reinhold E. Schmidt, Vorsitzender der MD/PhD-Kommission, eine erfreuliche Bilanz. Einen Grund dafür sieht er vor allem in der guten Organisation. An der MHH ist das Studium mit drei Jahren deutlich kürzer als in anderen Ländern wie den USA. Zudem erhalten die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer 1.000 Euro pro Monat. Die Hochschule fördert seit diesem Jahr die zehn besten Bewerber direkt mit einem Stipendium, auch die Industrie und die Gesellschaft der Freunde der MHH finanzieren die Studierenden. Im Oktober 2003 hat zudem die Hannover Biomedical Research School (HBRS) ihre Arbeit aufgenommen. In ihr sind alle Graduierten-programme der MHH organisiert: Das sind das MD/PhD-Programm "Molekulare Medizin", das internationale Promotionsprogramm "Infektionsbiologie" sowie die Graduiertenkollegs "Pseudomonas" und "Charakterisierung pathophysiologischer Versuchstiermodelle".

Der MD/PhD-Aufbaubaustudiengang "Molekulare Medizin" der MHH findet in englischer Sprache statt. Er vermittelt ein grundlegendes Methodenverständnis, vertieft naturwissenschaftliche Grundkenntnisse und führt den Nachwuchs an komplexe Forschungsinhalte heran. Abschluss ist der internationale Doktorgrad "Doktor of Philosophy" (PhD) oder ein "Dr. rer. nat." Medizinerinnen, Mediziner, Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bearbeiten Forschungsthemen der molekularen Medizin, insbesondere zu Infektionskrankheiten, der Immunologie, der Entwicklungs-biologie und der Tumorforschung.

Weitere Informationen geben gern Professor Dr. Reinhold E. Schmidt, Telefon: (0511) 532-6656, E-Mail: Immunologie@mh-hannover.de, oder die Koordinatorin des Programms, Dr. Susanne Kruse, Telefon: (0511) 532-6011, E-Mail: Kruse.Susanne@mh-hannover.de.

Gern vermitteln wir für Ihre Berichterstattung Kontakte zu ausländischen Studierenden. So hatten drei indische Studierende jetzt die Gelegenheit, auf einem Kongress in Kanada mit Nobelpreisträgern zu sprechen. Bitte rufen Sie uns bei Interesse an, Telefon: (0511) 532-6771.
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