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TheoPrax-Preis für Ohm-Studenten

12.08.2004 - (idw) Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg

Ein Team ehemaliger Studenten des Fachbereichs Verfahrenstechnik der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg ist mit dem TheoPrax-Preis 2004 ausgezeichnet worden. Ihre Untersuchungen zur "Emissionsminderung in der Trocknerabluft aus der Lackierung von Automobilen" brachten den Sieben den 1. Preis in der Kategorie "Fachhochschule", der mit 750 Euro dotiert ist.

Seit 2002 schreibt die im badischen Pfinztal ansässige TheoPrax-Stiftung den gleichnamigen Preis für "herausragende Projektarbeiten in Zusammenarbeit zwischen Schulen bzw. Hochschulen und der Wirtschaft" aus. Auszeichnungen erhalten dabei "beispielhafte lehrplan- bzw. studienplanintegrierte Projektarbeiten mit Ernstcharakter". Insgesamt werden bei dem Wettbewerb, der diesmal unter der Schirmherrschaft von Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg gestanden hatte, Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro ausgeschüttet.

Für die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg bewarben sich sieben ehemalige Studenten des Fachbereichs Verfahrenstechnik, die mittlerweile bereits im Berufsleben stehen. Stefan Adelfinger, Volker Arelt, Torsten Bergann, Matthias Döring, Armin Ladurner, Klaus Pfaff und Wolfgang Rupprecht gelang es, mit ihrem gemeinsamen Projekt - das unter der Leitung von Prof. Dr. Burkhard Egerer und Prof. Dr. Edgar Schicker gestanden hatte - die Jury zu überzeugen und in der Kategorie "Fachhochschule" die beste Arbeit abzuliefern. Für ihre Leistung werden sie mit 750 Euro belohnt, die ihnen anlässlich der TheoPrax-Tagung am 23. September in Pfinztal überreicht werden.

Innovation bringt Einsparungen und Umweltvorteile
Innerhalb eines in das Studium integrierten Projekts hatte die Gruppe im Sommersemester 2002 zusammen mit BMW Regensburg Untersuchungen zur "Emissionsminderung in der Trocknerabluft aus der Lackierung von Automobilen unter geänderten Bedingungen" vorgenommen. Ergebnis der Studie war, dass unter neuen Voraussetzungen die bisher übliche thermische Nachverbrennung durch ein wirtschaftlicheres Verfahren der biologischen Abluftreinigung ersetzt werden sollte. Auf Basis dieser Resultate betreute dann ein beteiligter Student in seiner Diplomarbeit einen Pilotversuch zur biologischen Abluftreinigung im oberpfälzischen Werk des bayerischen Automobilherstellers. Damit lieferte er die Voraussetzungen für die Auslegung einer Großanlage und erstellte obendrein in eigener Regie die kompletten Ausschreibungsunterlagen.

Inzwischen ist diese Großanlage erfolgreich in Betrieb und bietet immense Vorteile durch die Einsparung fossiler Brennstoffe und durch die Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen. Darüber hinaus dient sie auch als Auslegungsgrundlage für die Abluftreinigung im neuen BMW-Werk in Leipzig. Nicht zuletzt ob der realen Umsetzung wertete die TheoPrax-Stiftung die Leistung der Projektarbeit als hervorragend. Auch die erfolgreiche Kooperation von Hochschule und einem Wirtschaftsunternehmen erfuhr höchstes Lob.


Rückfragen zu dieser Mitteilung richten Medienvertreter bitte an die Pressestelle der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Sie erreichen uns telefonisch unter 09 11 / 58 80 41 01 (Marc Briele) oder via Mail an presse@fh-nuernberg.de.
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