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Neuer Master für die Autoindustrie

13.08.2004 - (idw) Fachhochschule Dortmund

Ein bundesweit einmaliger Master-Studiengang der Fahrzeugtechnik startet an der Fachhochschule Dortmund zum kommenden Wintersemester: "Simultaneous automotive engineering" heißt das neue Angebot, dass vor allem die Bereiche Entwicklung und Fertigung zusammenführen soll. Vorsprünge auf diesem Gebiet werden von der Industrie als entscheidende Wettbewerbsvorteile angesehen. Denn nur wenn die Entwickler wissen, was sich technisch und ökonomisch sinnvoll herstellen lässt, kann beim Autobau Zeit und Geld gespart werden.

Die Absolventen sollen im neuen Studienangebot diese wichtigen Qualifikationen erwerben. Innovationen und immer kürzere Produktzyklen verlangen ein intensives Zusammenarbeiten aller Disziplinen. Experten schätzen, dass derzeit bis zu einem Viertel aller wichtiger Ressourcen, wie Personal oder Rohstoffe brachliegen, weil es noch immer erhebliche Reibungsverluste gibt. Die Entwicklungszeiten müssen verkürzt, die Produktkosten gesenkt werden. Um dies zu erreichen, sei eine allgemeine Effizienzsteigerung dringend vonnöten, wie Prof. Dr. Ulrich Hilger und Prof. Dr. Gottfried Hartke, die den neuen Studiengang maßgeblich entwickelt haben, betonen. Teamarbeit ist also angesagt. Ausgezeichnete Berufsaussichten attestiert Prof. Hilger den künftigen Absolventen des neuen Studiengangs. Hilger: "Die einschlägige Industrie ist immer auf der Suche nach guten Leuten. Und wer unseren neuen Masterabschluss erhält, wird gut sein."

Das neue Zeugnis gewissermaßen als Eintrittskarte für die höheren Etagen der Konzerne, die sich mit Sternen, Blitzen oder Ringen schmücken? Sicher ist schon heute: Sowohl bei der Autoindustrie und deren Zulieferern wie auch im klassischen Maschinenbau werden die neuen "Automobil-Master" gefragt sein. Wichtige Schlüsselkompetenzen wie Qualitätssicherung und Projektmanagement stehen deshalb ganz oben auf dem Lehrplan. Automobiltechnisch soll es beispielsweise um alternative Kraftstoffe wie Erdgas oder Hybridantriebe, also etwa die Kombination von Elektro- und Benzinmotoren gehen.

Die Fachhochschule stellt zum kommenden Wintersemester 20 Studienplätze zur Verfügung, die nach einer Vorabauswahl vergeben werden. Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelor- oder Diplomzeugnis einer ingenieurwissenschaftlichen Disziplin. Mit dem Masterabschluss ist die Möglichkeit einer Promotion an einer Universität verbunden, weshalb auch fremdsprachliche Qualifikationen in internationalen Projekten wichtige Bestandteile des Studiums sind. Bewerbungen können ab sofort an das Studienbüro der Fachhochschule gerichtet werden.

Bewerbungen und weitere Infos: 0231/9112-110/111
studienbuero@fh-dortmund.de
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