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Wenn Kängurus rechnen

17.08.2004 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Internationales Mathematik-Camp 2004 für Schüler am Werbellinsee

Vom 20. bis zum 28. August 2004 findet in der Europäischen Jugenderholungs- und Begegnungsstätte am Werbellinsee nahe Berlin ein internationales Mathematik-Camp statt. Teilnehmen werden Schülerinnen und Schüler im Alter von etwa 16 Jahren aus sieben Ländern, die beim internationalen Wettbewerb "Känguru der Mathematik" besonders erfolgreich waren.

Der Wettstreit "Känguru der Mathematik", der aus Australien stammt und von dort nach Frankreich "sprang", wird alljährlich im März zeit- und inhaltsgleich in vielen europäischen Ländern ausgetragen. Die Teilnehmerzahl wächst stetig; im Jahr 2004 nahmen in Europa mehr als 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 13 - davon in Deutschland knapp 285.000 - daran teil. Bei diesem Wettbewerb müssen 30 mathematische Fragen beantwortet werden, indem unter jeweils fünf gegebenen Antworten die genau eine richtige gefunden wird. Neben einer Urkunde und einem kleinen Preis für jeden Teilnehmenden gibt es Sachpreise und für besonders gute ältere Schüler Einladungen zu mathematischen Camps.

Zum einwöchigen Internationalen Mathe-Camp am Werbellinsee werden 55 Teilnehmer aus Polen, den Niederlanden, der Slowakei, aus Slovenien, Deutschland und aus der Deutschen Schule Istanbul erwartet. An insgesamt sechs Tagen finden mathematische Workshops statt. Sie werden von Hochschullehrern und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Humboldt-Universität, der Freien und der Technischen Universität aus Berlin, der Technischen Universität Dresden und einem Redakteur der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft" geleitet, die übrigens alle ehrenamtlich tätig sind. Dabei geht es um Probleme der Zahlentheorie, der Graphentheorie, um Chaos, um Mathematik und Musik und Selbstähnlichkeit.

Neben der Anerkennung für ihre erfolgreiche Arbeit in der Mathematik und insbesondere beim Wettbewerb "Känguru der Mathematik" soll das Camp den Kontakt zwischen Jugendlichen aus west- und osteuropäischen Ländern befördern. Die Arbeitssprache Englisch macht das internationale wissenschaftliche Arbeiten und den "grenzenlosen" Umgang miteinander deutlich. Neben dem Arbeiten soll jedoch auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Ein kulturelles und touristisches Rahmenprogramm macht mit der gastgebenden Region bekannt.

Das Camp wird finanziell getragen durch das Projekt "ÜberGänge" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und Mittel des veranstaltenden Vereins "Mathematikwettbewerb Känguru e.V.".

Informationen Dr. Monika Noack, Institut für Mathematik der Humboldt-Universität
Telefon [030] 2093-2173, mobil: 0171-3493095, Fax [030] 2039-2342
e-mail mnoack@mathematik.hu-berlin.de
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