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Neuer einzigartiger Lehrgang zu Südosteuropa-Recht an der Universität Graz

04.08.2004 - (idw) Karl-Franzens-Universität Graz

Die rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz bietet ab dem Wintersemester 2004/05 einen in Europa einzigartigen Lehrgang an: den "Master in European Integration and South East European Law (LL.M.)". Die Zielgruppe sind JuristInnen aus dem In- und Ausland.

Im dreisemestrigen Masterstudium werden die Rechtssysteme der mit Mai 2004 neuen EU-Mitglieder Ungarn und Slowenien sowie der Länder Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien-Montenegro, Albanien, Rumänien und Bulgarien unter die Lupe genommen.
Eine Zielgruppe sind JuristInnen aus Südosteuropa, denen die europäische Integrationsordnung näher gebracht werden soll. Die Universität Graz ist über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt für ihre Kompetenz auf diesem Gebiet. "Eine Angleichung der Rechtssysteme ist Voraussetzung für eine EU-Mitgliedschaft. Viele Grundbegriffe des Rechts sind in den Ländern Südosteuropas noch nicht gefestigt, wie zum Beispiel jener des Privateigentums", erklärt Ao.Univ.-Prof. Dr. Josef Marko vom Institut für Österreichisches, Europäisches und Vergleichendes Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre.
Eine andere Zielgruppe für den neuen Lehrgang sind AbsolventInnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, die an einer fundierten Ausbildung in Südosteuropa-Recht interessiert sind. "Ich denke dabei insbesondere an RechtsanwältInnen und Personen, die in internationalen Organisationen oder NGOs tätig sein möchten", präzisiert Marko.
Neben Vortragenden der rechtswissenschaftlichen Fakultät in Graz geben auch JuristInnen aus Südosteuropa ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter. Mit den Unis in Ljubljana, Zagreb, Pécs, Sarajewo und Belgrad bestehen bereits erfolgreiche Kooperationen.
Voraussetzungen für den auf 35 TeilnehmerInnen beschränkten "Master" sind ein mit dem Bakkalaureat oder Magister abgeschlossenes rechtswissenschaftliches Studium sowie ausreichende Englisch- und Deutschkenntnisse, da in beiden Sprachen unterrichtet wird.
Es sind noch Studienplätze frei!

Kontakt:
Mag. Marianne Pasterk
Institut für Österreichisches, Europäisches und Vergleichendes Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre
Tel. 0316/380-3374
E-Mail: marianne.pasterk@uni-graz.at
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