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Höhle zum Anfassen und Begehen

18.08.2004 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster


Die Tropfsteinhöhle von außen - innen glänzt es hell. Das Geologisch-Paläontologische Museum der Universität Münster kann sich nach langwierigen Bauarbeiten und Vorbereitungen über die Fertigstellung einer Tropfsteinhöhle im Eiszeitsaal freuen. Besucher können ab Donnerstag, 19. August 2004, die Höhle begehen, betrachten und anfassen. "Die Möglichkeit zum sinnlichen Erleben war uns ganz wichtig", betont Museumsleiter Dr. Markus Bertling. Etwas bücken muss man sich allerdings, um in die Höhle zu gelangen. Drinnen kann man aber bequem stehen und das Spiel aus Licht und Farben bewundern.

Aus Kunstharz gestaltete Maike Glos, Auszubildende zur Geologisch-Paläontologischen Präparatorin am Museum, den überwiegenden Teil der Höhle. Aber es sind auch echte Tropfsteine verarbeitet. Knochenstücke aus der Eiszeit, die in Tropfsteinhöhlen gefunden wurden, sind ebenfalls ausgestellt. Mit Unterstützung vieler Handwerker der Universitätsverwaltung und des Naturkundemuseums konnte sie nach sechsmonatiger Arbeit ihr Werk vollenden. "Die Arbeit begann schon mit der Recherche", sagt Maike Glos. So besichtigte sie Tropfsteinhöhlen unter anderem in China und im Sauerland, um die Nachbildung möglichst naturgetreu zu schaffen.

Mit der Fertigstellung der Tropfsteinhöhle ist eine weitere Attraktion im Geologisch-Paläontologischen Museum geschaffen. Vor allem für jüngere Museumsbesucher ist die Tropfsteinhöhle neben dem bekannten Mammut ein echter Erlebnisort.

Das Geologisch-Paläontologische Museum in der Pferdegasse 3 ist geöffnet dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr.
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