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Komischer Ausschlag? Fragen Sie den Uni-Hautarzt per Hotline

18.08.2004 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Jenaer Uni-Hautklinik richtet ab 25. August 2004 eine 24-Stunden-Hotline zu Hautkrankheiten ein / Zum Auftakt Chefarzt am Telefon

(Jena) Aus dem Karibik-Urlaub mit einen komischen Ausschlag als Andenken zurück gekommen? Nach dem romantischen Muschelessen am letzten Abend hartnäckige Pusteln am ganzen Körper? Hautinfektion mit Schüttelfrost? In solchen und anderen dringenden Fällen können Betroffene jetzt rund um die Uhr einen Hautexperten fragen - an der neu eingerichteten 24-Stunden-Hotline der Dermatologen am Jenaer Universitätsklinikum.

"Vor allem jetzt in der Urlaubszeit bringen viele von den exotischen Erholungszielen auch unliebsame Hautprobleme mit", so Prof. Dr. Peter Elsner, Direktor der Uni-Hautklinik in Jena. Die Palette reicht von Sonnenallergien über Quallenausschläge oder Reaktionen auf Seeigelstachel bis hin zu akuten Hautinfektionen. Auch schwere Sonnenbrände oder Verletzungen durch Korallen sind nicht zu unterschätzen. "Besonders letztere führen oft zu schlecht heilenden Wunden", so der Dermatologe.

Am 25. August können die Anrufer dazu und natürlich auch zu allen weiteren Hautproblemen und Hautkrankheiten direkt den Chefarzt der Uni-Hautklinik, Prof. Peter Elsner, am Hotline-Telefon befragen. Der Klinikdirektor ist zum Auftakt der Hotline-Schaltung am Mittwochvormittag "diensthabender Arzt" an der Hotline-Nummer 0180 / 5002798 (12 ct./min.).

Nach der Auftakt-Aktion am 25. August bleibt die Hotline für Hautkrankheiten dauerhaft geschaltet. Bei Notfällen und dringenden Fragen zu Hautkrankheiten kann hier an sieben Tagen in der Woche ein Klinikarzt konsultiert werden. "Unsere Erfahrung zeigt, dass akute Hautprobleme oft im ungünstigsten Moment auftreten - am Wochenende oder am Abend", erklärt Peter Elsner. Schnellen Rat durch einen Experten bekommen die Betroffenen in solchen Fällen künftig über die Hotline der Jenaer Dermatologen. "Das Telefon ist ständig von einem Arzt aus der Uni-Klinik besetzt", so Elsner, "dieser kann im Gespräch bereits abklären, ob eine Eigenbehandlung zur schnellen Linderung bis zum Termin beim Hausarzt oder Hautarzt möglich ist oder ob dringend fachärztliche Hilfe benötigt wird." In diesem Fall nennt der Arzt geeignete Ansprechpartner und kann in besonders schweren stationär behandlungsbedürftigen Fällen auch eine schnelle Einweisung organisieren.

"Das Angebot richtet sich vor allem an Patienten mit plötzlich auftretenden ernsten Hautreaktionen oder sich akut verschlechternden Hautkrankheiten", erläutert der Klinikdirektor das Angebot. Der klassische Mückenstich ist daher kein Fall für das Hotline-Telefon. Wohl aber auftretende Komplikationen nach Insektenstichen - wenn die Haut großflächig rot wird, pocht, sich Quaddeln bilden und Fieber hinzukommt. Auch wer sich nach einem Zeckenbiss wegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) oder Borreliose Sorgen macht, kann künftig über die Hotline sofort den Spezialisten befragen.

(Helena Reinhardt)

HOTLINE "Hautkrankheiten" der Uni-Hautklinik Jena: 0180 / 500 27 98 (12 ct./min.)

Auftakt-Telefonaktion:
Prof. Peter Elsner am Hotline-Telefon: 25. August, 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Peter Elsner
Direktor der Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641 / 937350
Fax: 03641 / 937315
E-Mail: peter.elsner@med.uni-jena.de
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