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Hobbyelektroniker" aus Gymnasien begeisterten Fachleute

26.08.2004 - (idw) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg


Die Preisträger Ph. Werner, St. Lenor und P. Herold mit dem Dekan Prof. Z. A. Styczynski (v.l.n.r.) Sieger im Uni-Wettbewerb "Bist Du schon digital?" ausgezeichnet


Via Internet meldeten sich Schüler aus mehr als 15 Gymnasien für den Wettbewerb "Bist Du schon digital?" an, den der Fachschaftsrat der Studierenden der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im April dieses Jahres ausgeschrieben hatte. Unterstützt wurde der Schülerwettbewerb von der Fakultät, der Firma Siemens AG, Niederlassung Magdeburg, dem Bezirksverein Magdeburg des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) und der Steinbeis-Stiftung.

Die Jury, unter der Leitung des Dekans der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Professor Dr. Zbigniew A. Styczynski, hatte am 25. August 2004 die "Erfinder" der drei besten Projekte zum Finale nach Magdeburg an die Universität eingeladen. Mit Hilfe eines Mikrocontrollers sollten die jungen "Hobbyelektroniker" eine digitale Schaltung für einen beliebigen Anwendungsfall programmieren. Die Schüler haben die von ihnen vorgeschlagenen Lösungen technisch umgesetzt und der Jury, in der Sigbert Goebel (Firma Siemens), Karl Will vom Fachschaftsrat und Bernd Neumann (VDE) als Mitglieder tätig waren, vorgestellt. Zuvor hatten sie Gelegenheit, sich in den Laboren der Fakultät umzuschauen, mit Studenten ins Gespräch zu kommen und in der Mensa, Mittag zu essen.

Die Entscheidung sei schwer gefallen und sehr knapp gewesen, betonte Dekan Styczynski. Dennoch kam die Jury zu dem Entschluss, das Projekt "Simulation einer Ampelkreuzung" von Peter Herold, Stephan Lenor und Philipp Werner vom Walter-Gropius-Gymnasium in Dessau mit dem ersten Platz zu belegen. Sowohl die Komplexität der Aufgabe, das hohe elektrotechnische Geschick bei der technischen Umsetzung als auch die Qualität der Präsentation wurden gelobt.
Den zweiten Preis erhielt das Projekt "Symbiose von Lego und Gameboy" von Matthias Steinbach und Uwe Treske vom Paulus-Gerhardt-Gymnasium in Gräfenhainichen.
Mit dem dritten Platz wurde das Projekt "Schrittmotorsteuerung" von Johannes Franke und Erik Reisig vom Liborius-Gymnasium in Dessau gewürdigt.

Insgesamt hat die Jury ein sehr hohes technisches Niveau der Projekte betont. Sigbert Goebel gratulierte den Teilnehmern und sagte, dass die Firma Siemens ungeduldig auf die neuen Elektroingenieure warten wird, die schon vor dem Studium so exzellente Fachkenntnisse besitzen. Professor Styczynski hofft, dass die hohen Preisgelder (für den 1. Preis gab es 1.000 Euro) von den Gewinnern zumindest teilweise zur Unterstützung für das zukünftige Studium verwendet werden, und er wünscht sich, dass die Teilnehmer des Wettbewerbs sich überlegen, ein Studium in Magdeburg an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der Guericke-Universität aufzunehmen.

Der Wettbewerb habe gezeigt, dass ein großes Interesse für die Elektrotechnik unter den Schülern vorhanden ist, resümierten die Organisatoren. Deswegen entschlossen sie sich, ihn weiterzuführen. Allen zukünftigen Kandidaten wird empfohlen, möglichst bald mal auf der Homepage des Fachschaftsrates (www.uni-magdeburg.de/faraet/) vorbeizuschauen und sich per E-Mail bei der Fachschaft bzw. im Dekanat anzumelden.
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