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Biologische Uhren - robust und sensibel zugleich

09.09.2004 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Erkenntnisse über die Steuerung des biologischen Tagesrhythmus können zu besserem Verständnis menschlicher Krankheiten führen, berichtet deutsch-amerikanisches Forscherteam

Unsere biologische Uhr, der zirkadiane Rhythmus, wird beim Reisen über mehrere Zeitzonen hinweg durcheinander gebracht, aber der Körper gewöhnt sich sehr schnell an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus. Anhand der biologischen Uhr der Fruchtfliege gelang es jetzt Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg und des Institute for Collaborative Biotechnologies der University of California in Santa Barbara/USA, mit Hilfe von Computermodellen die Ursachen für das Zusammenspiel zwischen Robustheit und Sensitivität der inneren Uhr genauer zu identifizieren. Diese Studien können zu einem vertieften Verständnis des "Jet Lag" sowie menschlicher Krankheiten beitragen, sie erlauben aber auch generellere Einblicke in den "Sinn" der Komplexität zellulärer Regelkreise. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe von Proceedings of the National Academy of Sciences USA (PNAS, 7. September 2004) veröffentlicht.
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