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Auf ein Neues? Internationales Arbeitstreffen gibt Hoffnung auf neuen SFB

14.09.2004 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Internationales Symposium zum Abschluß des (lange Jahre) einzigen Sonderforschungsbereiches (Plasmaphysik) in Mecklenburg-Vorpommern

PM 119/2004


Die Laufzeit des ersten und bislang einzigen SFB in Mecklenburg-Vorpommern - der SFB 198 "Kinetik partiell ionisierter Plasmen" - endet nach 12 Jahren im Dezember 2004. Auf intensive Anregung Bochumer Plasmaphysiker entstand im Verbund mit den Rostocker und den Kieler Plasmaphysikern 1993 dieser leistungsfähige SFB 198 auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament (Alfred Rutscher{G}, Wolf-Dietrich Kraeft{G}, Rolf Winkler{G}, Gerd Röpke{R}, Dietrich Kremp{R}und Alexander Piel{K}. Hierbei war Greifswald in der glücklichen Lage, zunächst zwei Zentren der Plasmaphysik zu besitzen: Das anwendungsorientierte Institut für Niedertemperaturplasmaphysik (INP) und das Institut für Physik. Das später gegründete Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP), Teilinstitut Greifswald, wurde mit seinen Forschungsaktivitäten gleichfalls in den Sonderforschungsbereich integriert.

Waren in der Gründungsphase die traditionellen Plasmaschulen aus Greifswald, Rostock und Kiel deutlich zu spüren, so setzten in der Folgezeit mehr und mehr jüngere Kollegen deutliche Akzente (Thomas Klinger{G}, Michael Bonitz{R}) und bestimmten das Niveau. Dieses Entwicklungspotenzial wurde auch bei der letzten Begutachtung gesehen, so daß seitens der Gutachter die Empfehlung ausgesprochen wurde, einen neuen SFB in Plasmaphysik zu konzipieren (Begutachtung Dezember 2004).

Vom 23. bis zum 24. September 2004 findet nun im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald das letzte internationale Kolloquium des SFB 198 statt. Im Programm sind deutlich sowohl Säulen des ablaufenden Sonderforschungsbereiches wie Kinetik und Dynamik von nichtisothermen Plasmen sowie die Eigenschaften dichter Plasmen als auch Konturen des neu konzipierten SFB mit der Ausrichtung auf komplexe Plasmen zu erkennen. Die Teilnehmer aus Toulouse, Bochum, Iowa, Wuppertal, Moskau, Berlin, Rostock, St. Petersburg und natürlich Greifswald treffen sich am 23. 9. 2004 um 14 Uhr und gehen am nächsten Tag gegen 15 Uhr wieder auseinander - in der Hoffnung auf ein Wiedersehen beim nächsten SFB in Greifswald.

Information:
Prof. Dr. Jürgen Meichsner und Prof. Dr. Christian Wilke, Institut für Physik, Domstr. 10a, 17487 Universität Greifswald, Tel. 03834-86-4700 und 86-4795,
Fax 03834-86-4701, juergen.meichsner@physik.uni-greifswald.de, christian.wilke@physik.uni-greifswald.de
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