Kernspintomographie in der Medizin: Wissenschaftler und Kliniker treffen sich zur Jahrestagung15.09.2004 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Forum zur Diskussion von Medizinern und Physikern - Vorstellung neuer Anwendungsmöglichkeiten der funktionellen Kernspintomographie - 7. Jahrestagung am Universitätsklinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
(Mainz, 15. September 2004, lei) Die Kernspintomographie, in Fachkreisen häufig auch als Magnetresonanztomographie (MRT) bezeichnet, hat sich in der Medizin als diagnostische Technik zur Darstellung von inneren Organen und Gewebe etabliert. Neueste Entwicklungen auf dem noch relativ jungen Gebiet zur bildlichen Darstellung in der Medizin werden vom 30. September bis 1. Oktober 2004 bei einem Symposium in Mainz diskutiert. Die 7. Jahrestagung der Deutschen Sektion der International Society for Magnetic Resonance in Medicine findet im Universitätsklinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt und wird vom Bereich Medizinische Physik der Klinik für Radiologie unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Schreiber ausgerichtet. Die Veranstaltung geniest bei Wissenschaftlern und Klinikern aus dem Bereich der biologischen und medizinischen Magnetresonanz großes Ansehen. Sie richtet sich zudem vor allem an Diplomandinnen und Diplomanden, Doktorandinnen und Doktoranden sowie an jüngere Wissenschaftler aus Medizin, Physik und Technik. Die Präsentationen stammen aus verschiedenen Bereichen der Magnetresonanztomographie, insbesondere aus der funktionellen MRT zur Untersuchung der Durchblutung von Geweben beispielsweise beim Schlaganfall, zur Untersuchung von Tumoren, zu technischen und methodischen Weiterentwicklungen sowie zu speziellen Kontrastmechanismen. Ein weiteres Thema ist die zelluläre Markierung, mit der in der Zukunft beispielsweise Stammzellen magnetisch markiert werden und ihre Verteilung im Körper dann mittels der MRT dargestellt werden kann. In Übersichtsvorträgen werden darüber hinaus neueste Entwicklungen von international renommierten Arbeitsgruppen vorgestellt, beispielsweise der Einsatz von hochpolarisiertem Kohlenstoff zur Darstellung der Gewebefunktion oder die Verwendung von MRT-Geräten mit besonders hohem Magnetfeld für die klinische Diagnostik. Aber auch ein Blick in die Zukunft soll gewagt werden, indem klinisch relevante, aber bisher kaum bearbeitete Forschungsthemen vorgestellt werden. Kontakt und Informationen: Johannes Gutenberg-Universität Mainz Bereich Medizinische Physik Klinik und Poliklinik für Radiologie Prof. Dr. Wolfgang G. Schreiber Tel. 06131 17-5285 Fax: 06131 17 475285 E-Mail: wolfgang.schreiber@radiologie.klinik.uni-mainz.de Marcus Döbrich Tel. 06131 17-5368 Fax 06131 17-475368 E-Mail: doebrich@uni-mainz.de
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