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Monika Hohlmeier weiht Gläsernes Labor der GSF ein

16.09.2004 - (idw) GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit


Zu Besuch im Gläsernen Labor: Monika Hohlmeier, Wolf-Dietrich Großer (2. Bürgermeister der Gemeinde Oberschleißheim, links) und Rolf Zeitler (Bürgermeister der Gemeinde Unterschleißheim, zweiter von links).
Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier zu Gast bei der GSF. Am heutigen Donnerstag übergab die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier das Gläserne Labor des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit offiziell seiner Bestimmung.

"Das Gläserne Labor ist die richtige Antwort auf die PISA- und OECD-Studie", so Hohlmeier, "Handeln ist immer besser als Debattieren und das Gläserne Labor ist genau der richtige Handlungsbeitrag". Es sei wichtig, ergänzte Hohlmeier, schon von Kindesbeinen an Naturwissenschaften zu erlernen und so die Fähigkeit bzw. Kompetenz als Grundlage einer gesellschaftlichen Diskussion zu erwerben. Hierbei leiste das Gläserne Labor der GSF einen wichtigen Beitrag. "Leider ist es in Deutschland noch nicht selbstverständlich, dass Kindergartenkinder und Schulklassen Forschungszentren besuchen bzw. außerschulische Institutionen in die Schulen mit eingebunden werden. Das Gläserne Labor schließt diese Lücke und stellt Schulen Expertenwissen aus der Forschung für den Unterricht zur Verfügung", beendete Monika Hohlmeier ihre Ausführungen.

Über das Projekt: In der naturwissenschaftlichen Forschung entstand in den letzten Jahren ein problematischer Mangel an Nachwuchs. Das Interesse an naturwissenschaftlichen Studiengängen - wie auch an den Naturwissenschaften allgemein - ist stark gesunken, obwohl Naturwissenschaften und Technik aus allen Bereichen des Alltags heutzutage nicht mehr wegzudenken sind. Gerade für eine fundierte Diskussion zahlreicher gesellschaftlich relevanter Themen, etwa der gentechnologischen Modifikation von Nutzpflanzen oder des Umgangs mit embryonalen Stammzellen, bedarf es jedoch solider naturwissenschaftlicher Kenntnisse, die nach der Schul- und Studiumszeit oftmals nicht mehr erworben werden können.
Das Gläserne Labor hat sich das Ziel gesetzt, der allgemeinen Tendenz mangelnder naturwissenschaftlicher Begeisterung entgegenwirken und Aufklärungsarbeit leisten: Durch selbständiges Experimentieren unter qualifizierter Anleitung kann bei Kindern und Jugendlichen der Spaß an den Naturwissenschaften geweckt und die tiefere Beschäftigung mit der Thematik gefördert werden.

Jeden Tag hat eine Schulklasse die Gelegenheit, unter sachkundiger Anleitung Experimente aus der Biologie oder Chemie durchzuführen. Entsprechende Module stehen für alle Schularten und Jahrgangstufen bzw. Kurse bereit.

Außerdem sollen spezielle Kurse auch Erwachsenen die Möglichkeit geben, ein bestimmtes Thema experimentell zu bearbeiten und so ein tieferes Verständnis zu entwickeln.
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