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Michael Ullrich ist neuer Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg

21.09.2004 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Michael Ullrich ist der neue Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg. Am Montag überreichte ihm Bruno Forster, Kanzler der Julius-Maximilians-Universität und zugleich Vorsitzender des Verwaltungsrates des Studentenwerks, offiziell die Bestellungsurkunde. Ullrich tritt seinen Posten am 1. Oktober an.

Wenn Michael Ullrich sich am 1. Oktober als neuer Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg an seinen Schreibtisch setzt, erwartet ihn keine leichte Aufgabe: Die Zahl der Studierenden wird in den nächsten Jahren allen Prognosen nach deutlich steigen, trotzdem hat die Bayerische Staatsregierung in der Vergangenheit ihre Zuschüsse kräftig zurückgefahren. Die Mensa legt bei jedem Essen, das über ihre Theken geht, Geld drauf und sieht sich gleichzeitig der Konkurrenz von Dönerbuden und Imbissstuben ausgesetzt. Und beim Wohnungsbau hat München bereits klar gemacht, dass das Studentenwerk Würzburg in den nächsten Jahren nicht mit neuen Vorhaben rechnen kann. Obwohl spätestens 2011 dringend zusätzliche Zimmer benötigt werden - wenn dank der Einführung des achtjährigen Gymnasiums gleich zwei Abiturientenjahrgänge an die Hochschulen drängen.

"Wir befinden uns in schwierigen Zeiten": das sieht auch Ullrich so. Trotzdem bleibt er Optimist. Vor allem mit mehr Service will er das Studentenwerk Würzburg fit für die Zukunft machen. Statt sich nur auf Bafög, Wohnen und Essen zu konzentrieren, soll das Studentenwerk den Studierenden mehr Beratung bieten. Die Psychotherapeutische Beratungsstelle, die Rechtsberatung und die Beratung in sozialen Angelegenheiten, deren Angebote in der Vergangenheit eingeschränkt oder gar eingestellt worden waren, will Ullrich erhalten beziehungsweise weiter ausbauen. "Ich will das Studentenwerk als Partner für Hochschulen und Studierende installieren, dem sich die Studenten anvertrauen können", sagte Ullrich am Rande seiner Bestellung zum Geschäftsführer. Den Ausbau will er kostenneutral gestalten und dafür möglicherweise Stellen aus der Verwaltung abziehen

Für rund 37.000 Studierende ist das Studentenwerk Würzburg derzeit an den Hochschulen in Würzburg, Bamberg, Schweinfurt und Aschaffenburg zuständig. Zu seinen Aufgaben gehört laut Hochschulgesetz die "soziale, wirtschaftliche, kulturelle und gesundheitliche Förderung der Studierenden". Dafür betreibt es eine Reihe von Mensen und Cafeterien, bietet in 17 Wohnheimen über 3.000 Studierenden ein preiswertes Dach über dem Kopf, unterstützt Kinderbetreuungsstätten, in denen studentische Eltern ihre Kleinen in geschulte Hände geben können, und bietet Beratung rund ums Studentenleben.

Michael Ullrich wurde 1958 in Würzburg geboren. An der Technischen Universität Berlin und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat er das Studium zum Diplom-Kaufmann absolviert; seit Januar 1989 ist er beim Studentenwerk Würzburg tätig. Ullrich, der bereits seit 1995 stellvertretender Geschäftsführer ist, tritt jetzt die Nachfolge von Josef Wenzel an, der im Sommer in den Ruhestand getreten war. In dem Ausschreibeverfahren konnte sich Ullrich gegen mehr als 50 Mitbewerber durchsetzen.
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