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Universität Frankfurt ist führende Forschungsuniversität in Hessen

08.11.2002 - (idw) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)

Im CHE-Forschungsranking unter neun relevanten Fächern bei fünf Fächern in der Spitzengruppe

FRANKFURT. Die Universität Frankfurt hat im ersten deutschen Forschungsranking außerordentlich erfolgreich abgeschnitten. In fünf von neun relevanten Fächern konnte sie sich in der Spitzengruppe platzieren: Es sind dies die Fächer Betriebswirtschaftslehre, Geschichte, Soziologie/ Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre; im Fach Jura liegt die Universität Frankfurt in der Reputation und der Zahl der Promotionen weit im Vorderfeld. Besonders hervorzuheben: der vierte Rang im Fach Betriebswirtschaftslehre in der Gesamtplatzierung mit dem Spitzenplatz beim Bewertungsfaktor Drittmittel und der Spitzenplatz bei der Zahl der Publikationen im Fach Soziologie/Sozialwissenschaften.

Das Gütersloher 'Centrum für Hochschulentwicklung' (CHE)
hatte in dieser Woche erstmals ein deutsches Forschungsranking für elf ingenieur-, wirtschafts-, sozial- und geisteswissenschaftliche Fächer; erhoben wurden die Daten von ca. 150 deutschen Universitäten. Von diesen elf Fächern werden mit Ausnahme von Elektrotechnik und Maschinenbau neun an der Universität Frankfurt angeboten

Präsident Rudolf Steinberg: "Die guten Platzierungen sind uns Ansporn und Bestätigung zugleich. Dort wo wir gut sind, werden wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, um die guten Ergebnisse zu halten oder auszubauen. Zugleich ist es unser Ziel, uns auch in den Fächern in Zukunft besser zu platzieren, die schwächer abgeschnitten haben; deren Defizite wurzeln zum Teil in der hessischen Hochschulpolitik der vergangenen 30 Jahre." Das Präsidium habe die Etablierung von Qualitätsmanagement in Forschung und Lehre ganz oben auf die Agenda gesetzt. Demnächst würden mit allen Fachbereichen auf Basis einer Stärken/Schwächen-Analyse Zielvereinbarungen geschlossen. Überdies, so Steinberg, würde die interne und externe Evaluation nachhaltig intensiviert; dazu sei ein Netzwerk im Aufbau begriffen. Strategische Entscheidungen könnten zudem künftig auf der Basis von Kennzahlen erfolgen, nachdem ein Controlling-System in den vergangenen Monaten mit Hilfe der Boston Consulting Group entwickelt wurde.

Ab 2003 wird es ein erfolgsorientiertes Mittelzuweisungs- system geben, das von einem Innovationsbudget flankiert wird. Hieraus werden den Fachbereichen für innovative Projekte in Forschung und Lehre zusätzliche Mittel bereit- gestellt.

Die Universitäten Gießen und Marburg werden jeweils einmal in der Spitzengruppe der Fächer Anglistik/ Amerikanistik bzw. Psychologie, die TU Darmstadt mit den Fächern Elektrotechnik und Maschinenbau aufgeführt.

Kontakt: Prof. Rudolf Steinberg, Präsident der Universität Frankfurt; Tel: 798 - 22232.
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