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NOHA ist neues Flaggschiff der EU: Internationaler Studiengang der RUB ausgezeichnet

22.09.2004 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

SPERRFRIST, 23. September, 14 Uhr

Pünktlich um 14 Uhr war es so weit: Auf einer Pressekonferenz der EU-Kommission in Brüssel wurden am 22. September die ERASMUS-MUNDUS Programme und damit die neuen wissenschaftlichen Flaggschiffe der EU benannt: unter ihnen das Network on Humanitarian Assistance (NOHA). Präsident des Netzwerks, das u.a. den Studiengang Humanitäre Hilfe durchführt, ist Prof. Dr. Horst Fischer vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der RUB.

SPERRFRIST, 23. September, 14 Uhr

Bochum, 22.09.2004
Nr. 270

NOHA ist neues Flaggschiff der EU
Internationaler Studiengang der RUB ausgezeichnet
Pressekonferenz der EU-Kommission in Brüssel

Pünktlich um 14 Uhr war es so weit: Auf einer Pressekonferenz der EU-Kommission in Brüssel wurden am 22. September die ERASMUS-MUNDUS Programme und damit die neuen wissenschaftlichen Flaggschiffe der EU benannt: unter ihnen das Network on Humanitarian Assistance (NOHA). Präsident des Netzwerks, das u.a. den Studiengang Humanitäre Hilfe durchführt, ist Prof. Dr. Horst Fischer vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der RUB. Seine erste Reaktion: "Das ist eine große Auszeichnung für uns, jetzt können wir tatsächlich die besten Köpfe aus aller Welt zu NOHA holen."

Wettbewerb um die besten Köpfe

Immerhin bekommen die außereuropäischen Teilnehmer des Studiengangs Humanitäre Hilfe von nun an ein Stipendium von monatlich 1.600 Euro. Außerdem fördert die EU über ERASMUS-MUNDUS auch den weltweiten Austausch von Wissenschaftlern. Kein Wunder, dass sich weit über 200 wissenschaftliche Einrichtungen aus ganz Europa um die Förderung beworben hatten. Letztlich wählte die EU-Kommission noch nicht einmal jedes zehnte Projekt aus. Um so größer ist der Erfolg für das von Prof. Fischer geleitete Netzwerk zu bewerten. Mit ERASMUS-MUNDUS beteiligt sich die EU aktiv am Wettbewerb um die weltweit besten Köpfe; Europa konkurriert dabei in erster Linie mit den USA und mit Australien.

Sieben Unis tragen den Master

Der 1993 ins Leben gerufene Master-Studiengang Humanitäre Hilfe richtet sich in erster Linie an Absolventen der Fächer Geographie, Geschichte, Medizin, Wirtschaftswissenschaft, Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Psychologie. Im ersten Semester studieren die Teilnehmer in Bochum, das zweite Semester können sie in einer der an NOHA beteiligten Partneruniversitäten absolvieren: Aix-Marseille, Bilbao, Dublin, Louvain, Groningen oder Uppsala. Zulassungsvoraussetzung für den NC-Zusatzstudiengang sind gute Fremdsprachenkenntnisse. Die Besonderheiten des Studiengangs sind abgestimmte Lehrinhalte, Lehrmaterialien und identische Prüfungsvoraussetzungen, ein umfassender Austausch der Studenten und Dozenten, die Verknüpfung von universitärer Lehre und praktischer Ausbildung. Dabei sind stets aktuelle wissenschaftliche, politische und praktische Probleme Gegenstand von Lehre und Ausbildung. Mit einem Joint Degree haben die sieben beteiligten Universitäten im September 2003 in Brüssel die gegenseitige Anerkennung des Masterabschlusses Humanitäre Hilfe formalisiert. Damit können die Absolventen ihre wissenschaftliche Karriere an einer der beteiligten Hochschulen fortsetzen - unabhängig davon, wo sie ihren Masterabschluss gemacht haben.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Horst Fischer, Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der RUB, NA 02/34, Tel. 0234/32-27366, E-Mail: horst.fischer@rub.de
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