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4. Münchner Wissenschaftstage - Leben & Technik, 22.-26. Oktober

24.09.2004 - (idw) Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V.

Im "Jahr der Technik" stehen die 4. Münchner Wissenschaftstage unter dem Motto: "Leben & Technik".
Sie werden vom Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V. (vdbiol) in Kooperation mit den Münchner Hochschulen, außeruniversitäten Forschungseinrichtungen und Unternehmen organisiert.


Wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Innovationen haben von jeher die Lebensbedingungen und Einstellungen der Menschen grundlegend verändert. Naturwissenschaften und Technik sind inzwischen allerdings so komplex, dass ihr Verständnis und ihre Beurteilung im Gesamtzusammenhang für den Einzelnen sehr schwierig geworden sind. Seit bereits drei Jahren stellen die Münchner Wissenschaftstage, erfolgreich ein Forum dar, um den Bürgern neueste Forschung transparenter zu machen und Anwendungsbereiche anschaulich darzustellen. Sie werden vom Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V. (vdbiol) in Kooperation mit den Münchner Hochschulen, außeruniversitäten Forschungseinrichtungen und Unternehmen organisiert.

Den Auftakt bildet am Freitag, den 22. Oktober eine festliche Eröffnungsveranstaltung, die wie auch die weiteren Abendveranstaltungen die Brücke zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft schlägt.
Anschließend steht die LMU vier Tage lang unter dem diesjährigen Motto "Leben und Technik" als zentraler Veranstaltungsort für Besucher offen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich aktiv an Podiumsdiskussionen, Firmenbesichtigungen, Exkursionen und Workshops zu beteiligen und sich mit Wissenschaftlern auszutauschen. Vor allem sind es aber auch die "Marktstände der Wissenschaft und Technik", die den offenen Dialog zwischen Experten und Bevölkerung, sowie kritische Diskussion auf gleicher Augenhöhe ermöglichen.

Der Samstag (23.10.) ist mit einem besondes umfangreichen Kinderprogramm als "Familientag" gedacht. Er spannt sich mit der "Raum-Nacht" auch für die Größeren bis in mitternächtliche Stunden.

Das Themenspektrum der Gesamtveranstaltung ist dabei weit gespannt: Es reicht von der alles durchdringenden Informations- und Kommunikationstechnik bis zur Energietechnik, von der Weltraumtechnik bis zur Nanotechnik. Aufgezeigt werden technische Lösungen nach dem Vorbild der Natur bei neuen Werkstoffen, Oberflächen und mechatronischen Systemen. Fortschritte der Medizintechnik und Telemedizin werden präsentiert, sowie Einblicke vermittelt in die vielfältigen Anwendungen der Biotechnologie mit Gentechnik als Querschnittstechnologie. Diese liegen insbesondere in der molekularen Medizin und Pharmazie, in der Landwirtschaft und Lebensmitteltechnologie sowie im Umweltschutz. Dabei geht es auch um die heißen Fragen nach dem Stand der Stammzellforschung, des Klonens, der Freisetzung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen, funktioneller Lebensmittel sowie um Fragen des ethisch-rechtlichen Rahmens und der ökologisch-ökonomischen Perspektiven.
Weitere Themen sind Bildungs- und Forschungspolitik und die Frage, wie technische Innovationen schneller in Wirtschaftskraft für die Zukunftssicherung unseres Landes umgesetzt werden können.

Diesem Ziel dienen auch Stände und Kurzvorträge zu Technologietransfer und Start-Up-Firmen, sowie Berufsberatung und Studienberatung für Absolventen, Studierende und Schüler. An zahlreichen Infoständen von Hochschulen und wissenschaftlichen Verbänden stehen den Interessenten Experten in Bezug auf Aus- und Weiterbildung Rede und Antwort. Vor allem auch junge Wissenschaftler sind an der richtigen Adresse. Ein ganzer Tag (Montag, 25.10.) ist unter anderem der Unternehmensgründung von Jungforschern gewidmet: Vertreter des Patentamtes und der Universitäten, sowie private Unternehmen und Initiativen informieren in Vorträgen über den Weg in die Selbstständigkeit.
Schülerpraktika, zu denen ganze Schulklassen, sowie auch Einzelne eingeladen sind, und ein vielfältiges Kinderprogramm runden das Angebot ab. Die jungen Besucher können in Workshops unter anderem biologische und chemische Phänomene untersuchen oder die Wissenschaft in ihrer eigenen Zeitung oder dem eigenen Radio von einer anderen Seite beleuchten.

Exkursionen zu innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, darunter der Campus Garching der TUM ergänzen das Programm.

Aus der Fülle der Angebote kann sich der Besucher sein individuelles Programm zusammenstellen. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen befindet sich im Internet unter www.muenchner-wissenschaftstage.de, das Programmheft ist bei den beteiligten Häusern sowie der Stadtinformation im Rathaus erhältlich.

Die Münchner Wissenschaftstage werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Bayerischen Ministerien, der Landeshauptstadt München, sowie vom Hauptsponsor Siemens und weiteren Sponsoren und Förderern unterstützt. Der Besuch aller Veranstaltungen ist kostenfrei, Anmeldungen sind nur für Exkursionen, Schüler-Praktika und für Gruppenbesuche des Kinderlabors nötig.

In weiteren Pressemeldungen werden wir einzelne Veranstaltungsteile noch gesondert vorstellen.

Kontakt:

Prof. Dr. Karl Daumer
Steffi Bucher
Münchner Wissenschaftstage
vdbiol , Corneliusstr. 12 , 80469 München
T: 089- 260 197 25 F: 089- 260 245 74
E: info@muenchner-wissenschaftstage.de
W: www.muenchner-wissenschaftstage.de
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