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Ein Heim für Bayreuther Zentrum für Kolloide und Grenzflächen

27.09.2004 - (idw) Universität Bayreuth

Am Freitag (1. Oktober) wird an der Universität Bayreuth das neue Laborgebäude des Bayreuther Zentrums für Kolloide und Grenzflächen (BZKG) und des Projektes BioMedTec der High-Tech-Offensive des Freistaates eingeweiht.



Bereits Hochbetrieb herrscht in den Labors der Kolloid- und Grenzflächenforscher Bayreuth (UBT). Im Beisein des Bayerischen Staatsministers für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Dr. Werner Schnappauf, wird am Freitag (1. Oktober) das neue Laborgebäude des Bayreuther Zentrums für Kolloide und Grenzflächen (BZKG) und des Projektes BioMedTec der High-Tech-Offensive des Freistaates eingeweiht.
Bei dem Neubau handelt es sich um ein Laborgebäude auf zwei Ebenen, das etwa 940 m² für die Wissenschaftler an Nutzfläche bereitstellt und das in erster Linie über die High-Tech-Offensive Bayern und über das Regionalkonzept Oberfranken finanziert wurde.
Im Bayreuther Zentrum für Kolloide und Grenzflächen, das im Jahr 2000 als zentrale Einrichtung der Universität gegründet wurde, haben sich fünf Lehrstühle der Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften und der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften zusammen geschlossen, um im Hinblick auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Industrie die Kolloid- und Grenzflächenforschung zu bündeln und zu stärken. Es geht dabei nicht nur um Grundlagenforschung, sondern gerade um angewandte Forschung bis hin zur industriellen Applikationen. Die vorhandenen Kompetenzen der Universität sowie deren experimentellen Infrastruktur soll dabei interessierten Industrieunternehmen nutzbar gemacht werden und Hilfestellung bei Problemlösung und Optimierung industrieller Prozesse geleistet werden.
BioMedTec stellt ein fränkisches Kooperationsnetzwerk der Universitäten in Bayreuth, Erlangen-Nürnberg und Würzburg in den Bereichen Biomedizin, Biochemie und Medizintechnik dar und will das biotechnolgoische Potenzial dieser Felder bündeln, Gründungen von innovativen Unternehmen in diesem Bereich unterstützen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Pharma und Biotechnologie-Unternehmen fördern.
Die Arbeitsgruppen der Universität Bayreuth sind im Rahmen dieses Vorhabens in den Bereichen biochemische Analytik, Enzymologie und Strukturforschung tätig. Das Ziel des neuen Laboratoriums für WirkstoffForschung ist die Entwicklung anwendungsorientierter Konzepte von der molekularen Grundlagenforschung bis zum Design neuer Wirkstoffe.
Die Einweihungsfeier beginnt am Freitag (1. Oktober 2004, 12.30 Uhr, Hörsaal H 13, Gebäude NW I) mit der Begrüßung durch
Universitätspräsident Professor Dr. Dr. h.c. Helmut Ruppert, dem sich Grußworte von Staatsminister Dr. Werner Schnappauf anschließen. Professor Dr. Matthias Ballauff, Lehrstuhl Physikalische Chemie I, wird anschließend als Geschäftsführer des BZKG das Bayreuther Zentrum vorstellen. Dem schließt sich ein Kurzvortrag zum Thema "Kolloide in der industriellen Praxis" von Dr. Georg Konrad Zwissler (BASF Ludwigshafen) an. Der Bayreuther Inhaber des Lehrstuhls für Biochemie, Professor Dr. Dr. h.c. Mathias Sprinzl, ist der nächste Redner und wird BioMedTec vorstellen. Als weiterer Redner wird Dr. Walter Gumbrecht (Siemens/Erlangen) eine kurzen Vortrag über Elektrische Biochips halten. Im Anschluss ist eine Besichtigung des neuen Laborgebäudes mit Stehempfang vorgesehen.

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