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DAAD Russland-Fonds der Deutschen Wirtschaft

30.09.2004 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Russische Stipendiaten treffen ihre Sponsoren in Bonn

Am 08. Oktober 2004 begrüßt der DAAD im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn erneut 20 junge russische Nachwuchsführungskräfte aus allen Regionen Russlands. In ihrer Heimat streben die Graduierten der Wirtschafts-, Rechts- und Ingenieurswissenschaften eine Karriere als Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung an. In Deutschland werden sie nun einen Studien- und Praxisaufenthalt absolvieren.
Das Stipendienprogramm des Russland-Fonds der Deutschen Wirtschaft - eine gemeinschaftliche Aktion bedeutender deutscher Unternehmen - soll russische Studierende der wirtschaftsnahen Disziplinen motivieren, sich auf die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland zu spezialisieren. Die konstant hohe Zahl von Bewerbungen um die Stipendienplätze zeigt, dass der Russland-Fonds und seine Sponsoren an den russischen Wirtschaftsfakultäten inzwischen weithin bekannt sind.
Seit 1997 förderten die deutschen Unternehmen rund 330 junge Russinnen und Russen und stellten dafür bisher rund 3,4 Millionen Euro Stipendienmittel bereit.
Mit einem zweitägigen Einführungsseminar in Bonn bietet der DAAD den Stipendiaten die Gelegenheit, sich intensiv auf ihren Deutschlandaufenthalt vorzubereiten. In Vorträgen und Diskussionen mit Sponsoren, Hochschulvertretern und ehemaligen Stipendiaten informieren sie sich über die Besonderheiten von Studium und Praktikum in Deutschland. Darüber hinaus soll das Seminar die Basis für intensive und beständige Kontakte der Stipendiaten zueinander schaffen und auf diese Weise die Bildung eines weit gespannten Netzwerkes der zukünftigen deutschlanderfahrenen Wirtschaftsprofis fördern.

Vertreter der Presse sind am 08. Oktober ab 12:30 Uhr herzlich zum Gespräch mit Sponsoren und Stipendiaten ins Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn, eingeladen.

An der Förderung des Stipendienjahrganges 2004 sind derzeit beteiligt:
Allianz, Deutsche Bank Stiftung Alfred Herrhausen, KPMG, Degussa, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank, FAZIT-Stiftung, Knauf Gips KG, Siemens, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, ThyssenKrupp, Wintershall.
An der Förderung des Programmes waren seit 1997 beteiligt:
Alcatel, BASF, Bayerische Hypo- und Vereinsbank, Berger Strategy Consultants, Bosch, Clifford Chance Pünder, Daimler Chrysler, Deminex, Deutsche Bank AG, Deutsche Telekom, EKO-Stahl, Gruner + Jahr, Hochtief, Hoechst, IKEA-Stiftung, Krone, Mannesmann, Philips Medizinsysteme, RAG Aktiengesellschaft, Reemtsma, Ruhrgas, RWE, Volkswagen, West LB, Wirtgen.
Programmadministration: Deutscher Akademischer Austausch Dienst.
Information: DAAD, Referat 325, Dr. Holger Finken, finken@daad.de, Tel. 0228-882 405, Antje Jansen a.jansen@daad.de, Tel. 0228-882 557.
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