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Geboren wird immer später

07.10.2004 - (idw) Universität zu Köln

Geboren wird immer später
Starker Geburtenrückgang

Mütter sind bei der Geburt von Kindern immer älter. War bei der Geburt ihrer Kinder die Hälfte der 1945 geborenen Mütter jünger als 25 Jahre, so wird die Hälfte der 1980 geborenen Frauen bei der Geburt ihrer Kinder mindestens 30 Jahre alt sein. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Untersuchung, die Professor Dr. Eckart Bomsdorf und Bernhard Babel vom Seminar für Wirtschafts- und Sozialstatistik der Universität zu Köln durchgeführt haben.

Darüberhinaus geht die Anzahl der Geburten pro Frau deutlich zurück. Während jede der 1945 geborenen Frauen im Schnitt noch 1,8 Kinder zur Welt gebracht hatte, sind es bei den 1965 geborenen Frauen durchschnittlich lediglich 1,5 Kinder. Tatsächlich wäre ein Wert von 2,1 Kindern erforderlich, damit jede Elterngeneration sich vollständig reproduziert. Nach Auffassung der Kölner Wirtschaftswissenschaftler muss ohne gegensteuernde Maßnahmen von einer weiteren Abnahme ausgegangen werden. Dieser Abnahmeeffekt wird durch die zeitliche Verschiebung der Geburten in das höhere Alter der Mütter noch verstärkt.

Verantwortlich: Dr. Wolfgang Mathias

Für Rückfragen steht Ihnen Professor Dr. Eckart Bomsdorf unter der Telefonnummer 0221/470-2982, der Fax-Nummer 0221/470-5074 und unter der Email-Adresse bomsdorf@wiso.uni-koeln.de zur Verfügung.

Unsere Presseinformationen finden Sie auch im World Wide Web unter http://www.uni-koeln.de/pi/.
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