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Promovieren - aber wie? Doktorandenausbildung auf neuen Wegen

07.10.2004 - (idw) Technische Universität Darmstadt

Presseeinladung:
Promovieren - aber wie? Doktorandenausbildung auf neuen Wegen

"Promovieren - aber wie? Doktorandenausbildung auf neuen Wegen" heißt ein Workshop der Darmstadt-Kassel-Runde im Rahmen der Reihe "hochschule innovativ: Ideen, Impulse, Projekte in internationaler Perspektive", die am Montag und Dienstag, 11. und 12. Oktober 2004 im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus, Gästehaus der TU Darmstadt, stattfindet. Referenten sind unter anderem die ausgewiesenen Experten Dorothee Dzwonnek (Forschungszentrum Jülich), Prof. Dr. Reinhard Hüttl (Wissenschaftsrat, Köln) und Prof. John Taylor (International Center for Higher Education Management, University of Bath, Großbritannien). Beginn der Veranstaltung ist um 11 Uhr in der Dieburger Straße 241, Darmstadt.

Wird die Promotion zukünftig die Schlüsselrolle für eine wissenschaftliche Karriere haben - wie manche durch den Bedeutungsverlust der Habilitation prophezeien - oder rückt sie, als dritte Qualifikationsstufe nach dem Master-Abschluss, näher an das Studium heran? Sicher ist auf jeden Fall, dass Promotionen und Nachwuchsförderung insgesamt in Zukunft an den deutschen Hochschulen eine größere Rolle als bisher spielen werden. Aber sind die Hochschulen dafür gerüstet? Denn eine Doktorandenausbildung, die den neuen Anforderungen gerecht werden soll, muss inhaltlich und programmatisch verändert werden. Das wiederum wird nicht ohne neue institutionelle und organisatorische Formen und Verfahren gehen.

Wie diese aussehen könnten, wohin die Trends in anderen europäischen Ländern gehen, welche Modelle für die deutsche Situation adaptierbar sein könnten und um welchen Preis, soll in dem Workshop versucht werden zu klären. Von einer Harmonisierung im angestrebten europäischen Hochschulraum scheint weit und breit keine Spur: Die Palette der Konzepte für den wissenschaftlichen Nachwuchs reicht von Graduiertenkollegs über Doktorandenprogramme bis hin zu Angestelltenverträgen für Promovierende mit geregelten Rechten und Pflichten.

Ob die Promovierenden hierzulande zukünftig eher Studierende oder eher Angestellte der Universität sein sollen; ob der Doktorhut mehr für eine Karriere außer- oder innerhalb der Wissenschaft taugt; wie die Betreuungssituation geändert werden könnte, und wo es Beispiele "guter Praxis" gibt, das wird der Stoff für die Diskussion zwischen den Referenten und den eingeladenen Hochschulpraktikern und -politikern im Plenum sein.

Wir laden Sie herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen und würden uns sehr über Ihre Berichterstattung freuen.

Unter www.uni-kassel.de/wz1/d_veranstalt/d_daksinf.ghk sind weitere Informationen zum Programm zu finden.

Pressekontakt: Christiane Rittgerott, Wissenschaftliches Zentrum für Berufs- und Hochschulforschung, Universität Kassel, Tel.: 0561/804-2415 oder -2440, rittgerott@hochschulforschung.uni-kassel.de

he, 7. Oktober 2004, PM Nr. 07/10/2004
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