Sanierung des Tropenhauses der RUB: Der Zeitdruck steigt08.10.2004 - (idw) Ruhr-Universität Bochum
Die Arbeiten an der neuen Verglasung des Tropenhauses im botanischen Garten der RUB sind in vollem Gang. Sorgen bereitet den Botanikern jedoch der verzögerte Zeitplan: "Tropische Pflanzen mögen es warm, und da ist es angesagt, das Dach spätestens Ende Oktober wieder geschlossen zu haben", sagt Prof. Dr. Thomas Stützel, Direktor des Botanischen Gartens der RUB. "Gelingt dies nicht, sind Verluste bei den zum Teil empfindlichen und seltenen Pflanzen kaum zu vermeiden."
Sanierung des Tropenhauses der RUB
Verglasung der Giebelwände
Bochum, 08.10.2004 Nr. 291 Der Zeitdruck steigt Empfindliche Pflanzen gefährdet Sanierung des Tropenhauses der RUB
Die Arbeiten an der neuen Verglasung des Tropenhauses im botanischen Garten der RUB sind in vollem Gang. Sorgen bereitet den Botanikern jedoch der verzögerte Zeitplan: "Tropische Pflanzen mögen es warm, und da ist es angesagt, das Dach spätestens Ende Oktober wieder geschlossen zu haben", sagt Prof. Dr. Thomas Stützel, Direktor des Botanischen Gartens der RUB. "Gelingt dies nicht, sind Verluste bei den zum Teil empfindlichen und seltenen Pflanzen kaum zu vermeiden." Hoffen auf warmen, goldenen OktoberStützel: "Wir alle hoffen auf einen möglichst goldenen und warmen Oktober und auch darauf, dass die gute Zusammenarbeit des Baudezernates der Universität mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes und den Nutzern einen rechtzeitigen Abschluss der Bauarbeiten doch noch möglich macht." Die alte Eindeckung war brüchig geworden und muss vollständig ausgetauscht werden. Für Besucher und für Nutzer aus den Fakultäten bedeutet die Baustelle starke Einschränkungen. Das Tropenhaus ist gesperrt, der Zugang zu anderen Häusern teilweise erschwert. Seit dem 2. August wird das Tropenhaus saniert. Die Arbeiten sollten "im Oktober" abgeschlossen sein, nun hinkt der Zeitplan dieser Prognose hinterher. Ein großer Gewinn Inzwischen sind die Giebelwände neu eingeglast. "Man kann schon erkennen, dass die neue durchsichtige Verglasung gegenüber der alten mit genörpeltem Glas ein großer Gewinn sein wird", so Stützel. Künftig haben die Besucher freien Blick von innen nach außen und vor allem von außen in das Gewächshaus hinein. So wird man auch außerhalb des Tropenhauses die Kronenbereiche der Pflanzen sehen können, die bisher durch das üppige Grün im Innern weitgehend verdeckt waren. Weitere Informationen Prof. Dr. Thomas Stützel, Direktor des Botanischen Gartens der RUB, Tel. 0234/32-28733, E-Mail: thomas.stuetzel@rub.de
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