"Hongera Sana", Prof. Maathai08.10.2004 - (idw) Forschungsverbund Berlin e.V.
IZW-Gründungsdirektor Reinhold Hofmann war Doktorvater der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai Die Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises an Wangari Maathai löst am Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin besonders große Freude aus. Die Laureatin ist am IZW bestens bekannt, war doch der Gründungsdirektor des Leibniz-Instituts, Prof. Dr. Reinhold R. Hofmann ihr Doktorvater. Frau Maathai war die erste Frau Kenias, die promoviert wurde, und zwar im Fach Tiermedizin. Sie folgte auf den Lehrstuhl, den zuvor Hofmann an der Universität Nairobi innehatte. Hofmanns Nachfolger in Berlin, IZW-Direktor Prof. Dr. Heribert Hofer, kennt Wangari Maathai ebenfalls persönlich. "Sie ist eine beeindruckende Persönlichkeit", sagt Hofer, "sprühend, energiegeladen, humorvoll und auch sehr zäh, wenn es um ihre Ziele geht." Hofer begrüßt die Verleihung des Friedensnobelpreises an Frau Maathai noch aus einem anderen Grund: "Damit würdigt das Nobelkomitee auch die politische Bedeutung des Naturschutzes und des Umgangs mit natürlichen Ressourcen." Hofer beglückwünscht die Nobelpreisträgerin auf Kisuaheli: "Hongera Sana" (Herzlichen Glückwunsch). Weitere Informationen: Prof. Dr. Reinhold Hofmann, 03 37 04 / 6 73 64 Fax: 67365 E-Mail: arndt-hofmann@t-online.deProf. Dr. Heribert Hofer, Tel.: 030 / 51 68 - 101 Das IZW forscht in den Bereichen Evolutionsbiologie und -ökologie, Wildtiermedizin sowie Reproduktionsbiologie. Die Experten untersuchen Säugetiere und Vögel in ihren Wechselbeziehungen mit Mensch und biotischer wie abiotischer Umwelt. Hauptziel ist die Erforschung der Anpassungsleistungen und -grenzen größerer Wildtiere und ihrer Rolle in naturnahen und kulturnahen Ökosystemen. Schwerpunktregionen sind Mitteleuropa, Ostasien, Ost- und südliches Afrika. Das Institut legt besonderen Wert auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Biologen und Veterinärmedizinern und setzt seine Forschungsziele durch Kooperationsprojekte mit Schutzgebieten und Zoos in Europa, Afrika und Nordamerika um. Das IZW gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB) Es hat knapp hundert Mitarbeiter und einen Etat von mehr als vier Millionen Euro. Im FVB sind acht natur-, umwelt- und lebenswissenschaftlich orientierte Institute zusammengeschlossen, die wissenschaftlich eigenständig sind, aber im Rahmen einer einheitlichen Rechtspersönlichkeit gemeinsame Interessen wahrnehmen. Alle Institute des Forschungsverbundes Berlin e.V. gehören zur Leibniz-Gemeinschaft.
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