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Von der Doppelmonarchie zur Europäischen Union - Österreichs Vermächtnis und Erbe

13.10.2004 - (idw) Universität des Saarlandes

Internationales Kolloquium der Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur (AfÖLK) der UdS vom 14. bis 16. Oktober 2004

Beginn: Donnerstag, 14. Oktober um 9.30 Uhr (Uni-Campus Saarbrücken, Gebäude 36/I (Informatik), Konferenzraum 407.

Unter der Schirmherrschaft des Ministers für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes Jürgen Schreier und in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum der Österreichischen Botschaft in Berlin veranstaltet die Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur (AfÖLK) der UdS unter Leitung von Professor Dr. Pierre Béhar (Universität des Saarlandes) und Professor Dr Eva Philippoff (Université de Lille) ein internationales Kolloquium zum Thema "Von der Doppelmonarchie zur Europäischen Union - Österreichs Vermächtnis und Erbe".


16 Referenten aus sechs Ländern (Österreich, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Kroatien, Tschechische Republik) beschäftigen sich in ihren Vorträgen mit dem gemeinsamen österreichischen Erbe der Länder Zentraleuropas, die seit Mai 2004 als neueste Mitglieder in die Europäische Union aufgenommen worden sind. Die Tatsache, dass zum ersten Male seit fast einem Jahrhundert die meisten Länder der ehemaligen Donaumonarchie wieder einem gemeinsamen politischen Ensemble angehören, ist Anlass zur neuen Betrachtung des gemeinsamen kulturellen und geschichtlichen Erbes.

Die Referate kreisen um Themen wie beispielsweise 'Identitätsstiftung innerhalb der Donaumonarchie', der Problematik der zahlreichen Völker und Kulturen im österreichisch-ungarischen Machtgebiet, der Donaumonarchie als einem Nährboden für Antisemitismus oder auch einer österreichischen Nation, die sich zwischen 'Erbe der Monarchie und dem Auftrag der Republik' herauskristallisieren konnte.

Für den Eröffnungsvortrag konnte mit François Fejtö ein exzellenter Kenner der geschichtlich-kulturellen Entwicklung des Donauraumes gewonnen werden. Als in der Donaumonarchie gebürtiger Ungar, der ab 1938 in Frankreich lebt, spricht der Hochschullehrer und Publizist Fejtö als ein außergewöhnlicher Zeitzeuge über Aspekte des österreichisch-ungarischen Dualismus (Austria infidelis, Hungaria fidelis).

Gerade durch die Zusammenführung von Referenten aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Ungarn, Tschechien und Kroatien unterstreicht dieses Kolloquium die Mittlerfunktion der Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur Robert-Musil-Forschung für den wissenschaftlichen Austausch innerhalb Europas.

Die Tagung wird dankenswerterweise durch das Kulturforum der Österreichischen Botschaft und durch das Saarländische Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft unterstützt.

Weitere Informationen sowie eine Liste der Themen und Vorträge finden Sie im Internet unter http://www.uni-saarland.de/fak4/fr41/afoelk/ in der Rubrik "Aktuell"

Fragen beantwortet Ihnen gerne auch Patrik H. Feltes, M.A.,
Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur Robert-Musil-Forschung,
Universität des Saarlandes, Geb 35 / 3. OG, Postfach 15 11 50, D-66041 Saarbrücken,
Tel. (0681) 302 3334, Fax (0681) 302 3034, E-Mail: fzoelk@mx.uni-saarland.de
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