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Der andere Blick - Gender Mainstreaming in der räumlichen Planung

13.10.2004 - (idw) Universität Hannover

Tagung der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung zu Gender Mainstreaming

Von Freitag, 5. November 2004 bis Sonntag, 7. November 2004 veranstaltet die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung im Werkhof Hannover, Schaufelder Str. 11, eine Tagung zu "Gender Mainstreaming in der räumlichen Planung". Dozentinnen und Dozenten der Universität Hannover diskutieren gemeinsam mit Planerinnen und Planern aus ganz Deutschland die Möglichkeiten, einen "anderen Blick", nämlich unabhängig von rollenspezifischen Zuschreibungen, auf Projekte und Konzepte der Planung zu werfen. Unter www.srl.de sind weitere Informationen zur Anmeldung, zur Teilnahmegebühr und zum Tagungsverlauf ersichtlich. Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2004.

"Gender Mainstreaming ist eine Strategie zur Sicherstellung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an allen politischen Entscheidungen", erklärt Prof. Barbara Zibell vom Institut für Geschichte und Theorie am Fachbereich Architektur. "Es soll bei allen gesellschaftlichen Vorhaben, also auch in der räumlichen Planung von vornherein und regelmäßig berücksichtigt werden."

Nach einem Einführungsvortrag von Professor Zibell diskutieren Expertinnen und Experten der Universität Hannover mit Gleichstellungsbeauftragten, Verkehrplanern und staatlichen Bauplanern über immer wiederkehrende Fragen an das Gender Mainstreaming: Was ist das Neue daran? Ist es ein Luxusthema? Gibt es nicht wichtigere Probleme? Die Diskussion mit dem Publikum ist ebenfalls erwünscht.
Anschließend werden in parallelen Workshops unterschiedliche Aspekte des Gender Mainsteaming beleuchtet. Dabei hinterfragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer allgemein gültige Regeln und gewohnte Denkmuster sowie die Budgetierung, um damit zu neuen Impulsen in allen Phasen der Planung beizutragen. Von Gender Mainstreaming in der Bauleitplanung über konzeptionelle Verkehrsplanung bis zur Sozialen Stadt wird anhand von konkreten Beispielen der "andere Blick" auf planerische Prozesse vollzogen.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Dipl.-Ing. Anke Schröder, Institut für Geschichte und Theorie am Fachbereich Architektur unter 0511/762-2226 oder per E-Mail unter a.schroeder@igt-arch.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
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