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Robert-Sommer-Medaille 2004 für zwei Psychologen

13.10.2004 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Uta und Chris Frith, University College London, werden am Freitag ausgezeichnet - Thema des Robert-Sommer-Symposiums: "The Psychology of Schizophrenia: From Origin to Onset and Environment"

Das Robert-Sommer-Symposium mit der Verleihung der Robert-Sommer-Medaille findet am 15. und 16. Oktober wieder - wie seit 1996 alle zwei Jahre - in den Räumen des Zentrums für Psychiatrie am Universitätsklinikum Gießen statt. Da das Symposium dieses Jahr anlässlich des 100-jährigen Bestehens der weltweit ersten "Gesellschaft für experimentelle Psychologie" durch Robert Sommer in Gießen veranstaltet wird, wurde von den Organisatoren ein psychologischer Schwerpunkt gesetzt. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung lautet "The Psychology of Schizophrenia: From Origin to Onset and Environment". Die Robert-Sommer-Medaille wird an die beiden Psychologen Uta und Chris Frith vom University College London verliehen. Chris Frith ist einer der Pioniere der fMRT-Forschung und entwickelte die "Theory of Mind" der Schizophrenie. Seine Frau Uta ist eine führende Autismus-Forscherin. Für das Symposium konnten außerdem wieder zahlreiche renommierte internationale Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Schizophrenieforschung gewonnen werden.

Um den Dialog zwischen den internationalen Schizophrenieforschern und deutschen Nachwuchswissenschaftlern zu fördern, wurden vor allem junge in der Schizophrenieforschung tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen, die ihre Arbeit in Form von englischsprachigen Posterbeiträgen auf dem Symposium vorstellen und mit den internationalen Experten diskutieren können.

Das Robert-Sommer-Symposium mit dem Festakt zur Verleihung der Robert-Sommer-Medaille findet am Freitag, den 15. Oktober 2004, in den Räumen des Zentrums für Psychiatrie (Am Steg 22) statt. Der Festakt beginnt um 9.00 Uhr im Hörsaal der Psychiatrie. Es sprechen der Hessische Innenminister Volker Bouffier, Schirmherr des Symposiums, der Vizepräsident der Universität Gießen, Prof. Dr. Henning Lobin, der Prodekan des Fachbereichs Medizin, Prof. Dr. Manfred Kaps, und Prof. Dr. Bernd Gallhofer, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Psychiatrie am Universitätsklinikum Gießen. Die Laudatio hält Prof. Dr. Kai Vogeley, Köln.

Am Abend steht ein Gesellschaftsabend im Schloss Rauischholzhausen, der Tagungsstätte der Universität Gießen, auf dem Programm, wo am Samstag auch der zweite Teil des Symposiums sowie die abschließende Diskussion der Wissenschaftler unter dem Titel "Theory of mind versus language as explanatory concepts in psychosis" stattfinden. Es werden etwa 100 bis 150 Gäste erwartet. (Die gesamte Veranstaltung ist mit 12 CME-Punkten akkreditiert.)

Kontakt:

Christine Esslinger
Zentrum für Psychiatrie
Universitätsklinikum Gießen
Am Steg 22
35385 Gießen
Tel.: 0641/99-45778
Fax: 0641/99-45709
e-mail:christine.esslinger@psychiat.med.uni-giessen.de
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