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Wohnen und Arbeiten in der Platte

13.10.2004 - (idw) Fachhochschule Erfurt

WBS 70, Magdeburger Typ und andere: Im Osten der Republik prägen sie (noch) die Bilder der Städte, die DDR-typischen Plattenbauten. Am Fachbereich Architektur der Fachhochschule Erfurt gibt es jetzt in der "Galerie Schlüterstraße" eine Ausstellung von Modellen und Entwürfen zum Umgang mit diesen Plattenbauten. Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 27. Oktober wochentags von 9 bis 16 Uhr.
Entstanden waren die Arbeiten im Rahmen des studentischen Wettbewerbs Leinefelde - Worbis "Wohnen und Arbeiten in der Platte". Zur Ausstellungseröffnung und Preisjury kam auch Leinefeldes Bürgermeister Gerd Reinhardt, der einige Konzepte in den Bauausschuss seiner Stadt einbringen will. Die Preisjury vergab vier Preise und drei Anerkennungen, vier weitere Arbeiten kamen in die engere Wahl und werden ebenfalls ausgestellt. (Preisverleihung am 25.11. im Hotel Hilton in Weimar)
Professor Michael Mann (Bauen im Bestand) hob zur Eröffnung der Ausstel-lung die Besonderheit der Erfurter Architektur-Lehre hervor. Es sei leider viel zu selten, dass die Hochschulen sich mit dem Umgang der architektonischen Überbleibsel des DDR-Wohnungsbaus auseinandersetzten. Wichtig sei dieses Thema, um für die verbleibenden Wohnungsbestände eine qualitative Aufwertung zu erreichen. Ab Dezember sollen die preisgekrönten und die angekauften Arbeiten sowie weitere fünf in die engere Wahl gekommenen Entwürfe in Leinefelde-Worbis ausgestellt werden.


Kontakt: Prof. Michael Mann, 0361 6700-416, mann@fh-erfurt.de
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