Gott für die Welt?14.10.2004 - (idw) Fachhochschule Jena
Ringvorlesung des Collegium Europaeum Jenense
Am 20. Oktober beginnt die Ringvorlesung "Gott für die Welt? - Soziale Grundrechte und Wohlfahrtsentwicklung in den Weltreligionen" des Collegium Europaeum Jenense an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Vorlesung reflektiert die soziale und sozialpolitische Dimension der Weltreligionen in interdisziplinärer Perspektive. "Sie relativiert die Vermutung einer nur im christlichen Kulturkreis existierenden Modernitätsentwicklung, die mit Demokratie und sozialen Rechten assoziiert wird." so Michael Opielka, Professor für Sozialpolitik an der Fachhochschule Jena und Visiting Scholar an der UC Berkeley, Collegiumsmitglied und Organisator der Ringvorlesung. Den Auftakt setzt am kommenden 20. Oktober mit einem empirischen Vergleich Asiens und Europas zum Thema Dr. Elmar Rieger von Universität Bremen. Während sich Prof. Opielka am 03. November mit den religiösen Gründen moderner Wohlfahrtsstaatlichkeit auseinandersetzt, spürt der Sozialrechtler der FSU, Prof. Eichenhofer, am Abend des 17. November religiösen Wurzeln im Säkularen Sozialrecht nach.Vom 01. Dezember bis zum 19. Januar stehen "Kulturelle Interpretationen christlicher Werte" (Prof. Pfau-Effinger, Universität Hamburg), "Das Konzept der Politischen Religionen" (Prof. Herz, Universität Erfurt) und das Thema "Gerechtigkeit im Gesundheitswesen und das Christentum" des Jenaer Ethikers Prof. Knoepffler (FSU) auf dem Vorlesungsprogramm. Die Ringvorlesung trägt mit wissenschaftlich abgerundeten Beiträgen und internationaler humanitärer Botschaft dem Anliegen des Collegiums in vollem Umfang Rechnung. Im Sommersemester findet die Veranstaltung ihre Fortsetzung. Sigrid Neef Termine: Mittwochs 14tägig 19.00 Uhr, Hörsaal 235 Friedrich-Schiller-Universität
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