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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Globalisierung in der Hochschulausbildung:

14.10.2004 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Praktikumsstellen für angehende Ingenieur- und Naturwissenschaftler gesucht!

Bildungszusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg erhält im Zuge der Globalisierung eine immer größere Bedeutung. Der Trend zur Internationalisierung der Hochschulausbildung zeigt sich beim Auslandsstudium ebenso wie bei den praktischen Trainingsphasen, den Praktika. Immer mehr Unternehmen legen heute großen Wert auf Auslandsaufenthalte - besonders schätzen sie bei jungen Hochschulabsolventen berufsbezogene Praktika. Der Deutsche Akademische Austauschdienst - mit seinem direkten Anschluss an das Netzwerk der International Association for the Exchange of Students for Technical Experience (IAESTE) - vermittelt seit über 50 Jahren Praktikumsplätze, und zwar sowohl für Deutsche, denen internationale Platzangebote in mehr als 80 Ländern offeriert werden können, als auch für ausländische Studierende, die zum Praktikum in deutsche Firmen und Institutionen vermittelt werden. Während der letzten fünf Jahrzehnte haben so rund 60.000 ausländische Studierende ein Praktikum in Deutschland absolviert, über 40.000 deutschen Studierenden wurden Auslandspraktika weltweit ermöglicht.

900 deutsche Betriebe und Institutionen beteiligten sich im Jahre 2004 an diesem Programm. Trotz dieser erfreulich großen Bereitschaft deutscher Arbeitgeber, Praktikanten für zwei bis zwölf Monate in ihren Betrieben aufzunehmen, finden immer noch nicht alle Bewerber einen Platz.
Der DAAD sucht deshalb Arbeitgeber, die sich am IAESTE-Programm beteiligen und im kommenden Jahr Praktikumsplätze für ausländische Studierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften bereitstellen wollen.
Der Nutzen für die Unternehmen liegt auf der Hand: die Beschäftigung junger Ausländer ist ein vorzügliches Mittel, Verbindungen zum Ausland zu knüpfen und auszubauen. Viele deutsche Betriebe haben deshalb die Aufnahme von Studierenden aus der ganzen Welt zu einem Bestandteil ihrer Personalpolitik gemacht. Die Praktikantinnen und Praktikanten können nach Abschluss der Hochschulausbildung in ihren Heimatländern als Mitarbeiter beziehungsweise als Kontaktpersonen eingesetzt werden. Auch nach innen entfaltet internationaler Praktikantenaustausch seine Wirkungen: er belebt die Organisationskultur des Betriebes in Deutschland. Mit der Beteiligung an diesem Programm leisten die Betriebe zugleich einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Dialog zwischen Deutschland und den Heimatländern der PraktikantInnen.

Der Vermittlungsservice des DAAD im IAESTE-Programm, das in Deutschland vom Auswärtigen Amt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird, kostet die Arbeitgeber nichts. Die Firmen, die sich am IAESTE-Programm beteiligen, zahlen lediglich eine monatliche Praktikantenvergütung von mindestens 615,- EURO.

Interessierte Arbeitgeber wenden sich bitte an das Deutsche Komitee der IAESTE im DAAD, Postfach 20 04 04, 53134 Bonn, Telefon (0228) 882 231, Fax: (0228) 882 550,
Email: iaeste@daad.de. Dort ist auch eine übersichtliche Broschüre über das Programm erhältlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: http://www.iaeste.de.
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