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UKE-Wissenschaftler ausgezeichnet

25.10.2004 - (idw) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Zwei Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) wurden jetzt für ihre Forschungen ausgezeichnet.

Dr. Johannes Karl-Mark Knobloch, Institut für Infektionsmedizin, hat den Becton-Dickinson-Forschungspreis 2004 "Klinische Mikrobiologie" der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie erhalten. Verliehen wurde ihm die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung für Arbeiten zur Erforschung von bakteriellen Infektionen, die im Zusammenhang mit Implantaten (wie zum Beispiel Kathetern, Herzschrittmachern und Prothesen) entstehen.
Häufigster Erreger ist der so genannte Staphylococcus epidermidis. Auf der Oberfläche von Implantaten bildet er einen Biofilm, der durch Antibiotika nur sehr schlecht bekämpft werden kann. Knobloch identifizierte ein bestimmtes Gen, das den Mechanismus, der zur Entstehung des Biofilms führt, reguliert.

Ertan Erdogan, Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, hat den mit 500 Euro dotierten Preis für die beste Posterpräsentation auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde 2003 erhalten. Die Auszeichnung wurde ihm für eine Arbeit zur Diagnostik des Kariesrisikos verliehen.
Seine Arbeitsgruppe hatte durch Untersuchungen an 95 Kindern nachgewiesen, dass Zähneputzen selbst in der Altersgruppe der darin noch nicht so geübten Zwei- bis Fünfjährigen die Ergebnisse von Speicheltests zur Milchsäurebildung beeinflusst.

Auf Wunsch mailen wir Ihnen gern Fotos der beiden Preisträger.
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