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Master, Bachelor und die Theologie (Uni Bamberg)

02.11.2004 - (idw) Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Um sich den aktuellen Herausforderungen der Umstrukturierung der Studiengänge (Bachelor/Master) zu stellen, organisiert die Gesellschaft für Evangelische Theologie in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademikerschaft in Deutschland eine Tagung an der Universität Bamberg. "Die Misere mit dem Master" titelte vergangenes Wochenende die Süddeutsche Zeitung und skizzierte damit den aktuellen Tenor in Bezug auf den Bologna-Prozess. Der war 1999 auf einer Tagung der europäischen Bildungsminister in Bologna angestoßen worden mit dem Ziel, bis spätestens 2010 europaweit konsekutive Studiengänge (Bachelor/Master) einzuführen und auf diese Weise einen europäischen Hochschulraum zu schaffen, in dem alle Studienabschlüsse kompatibel sind. Seitdem arbeiten die Universitäten an Konzepten zur Umstrukturierung der Studiengänge, die weitreichende Folgen für die unterschiedlichen Fächer mit sich bringen. Dabei geht es um weit mehr als um die Neuorganisation von Studiengängen und die inner-universitäre Modernisierung.

Um sich diesen akuten Herausforderungen zu stellen, organisiert die Gesellschaft für Evangelische Theologie in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademikerschaft in Deutschland eine Tagung an der Universität Bamberg. Mit Verantwortlichen aus Theologie und Kirche, die sich seit längerem mit dem Bologna-Prozess beschäftigen, ins Gespräch zu kommen, die Informationsbasis für ein eigenes Urteil zu gewinnen und inhaltliche Impulse für den weiteren Diskussionsprozess zu geben, ist Ziel der Tagung, die unter dem Titel "Zukunftsfähigkeit oder Qualitätsverlust? Der Bologna-Prozess und die Folgen für Theologie und Kirche" am 12. November ab 14:30 Uhr und 13. November 2004 ab 9:00 Uhr in Bamberg stattfindet. Tagungsort: Hörsaal 1, An der Universität 2.

Nicht nur die Inhalte, die die theologisch ausgebildeten Multiplikatoren der Kirche in ihrer Ausbildung zukünftig vermittelt bekommen sollen, stehen zur Diskussion. Wird der Bologna-Prozess zu einer Konzentration auf das Wesentliche bei gleichzeitiger Freiheit zur Schwerpunktsetzung führen? Oder wird damit ein Qualitätsverlust der theologischen Ausbildung verbunden sein? Und welche Berufsperspektiven sind überhaupt mit den neuen Studienabschlüssen jeweils verknüpft? Diesen dringlichen und aktuellen Fragen stellen sich Referenten und Teilnehmer der Tagung.

Am Samstag, 13. November 2004, um 13.30 Uhr besteht für die Medienvertreter im Hörsaal 1, An der Universität 2 zudem die Möglichkeit, im Rahmen eines Pressegespräches mit den Veranstaltern und einigen Referenten ins Gespräch zu kommen.

Die Tagung wird gefördert von der Hochschulrektorenkonferenz und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Das Programm zur Tagung finden Sie unter http://www.uni-bamberg.de/~ba2hs4/dokumente/bologna-tagung.pdf

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