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Pilotprojekt "Tempus" zeigt erste Erfolge

02.11.2004 - (idw) Universität Hannover

Reformer der russischen Juristenausbildung diskutieren an der Universität Hannover Am Donnerstag, 4. November 2004 um 16 Uhr lädt die Juristische Fakultät der Universität Hannover zum wissenschaftlichen Kolloquium "Stand der Rechtsharmonisierung zwischen der Russischen Föderation und der EU" ein. Veranstaltungsort ist das Vorlesungsgebäude VII der Universität Hannover auf dem Conti-Campus, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover. Vertreter der Presse sind herzlich willkommen.

Ebenso haben Interessierte bis zum 12. November 2004 die Möglichkeit, mit den rund 30 erwarteten russischen Teilnehmenden des Kolloquiums über die Juristische Fakultät Kontakt aufzunehmen. Dazu gehören unter anderem der Rektor der Staatlichen Rechtsakademie Ekaterinburg, Prof. Perevalov und seine Stellvertreterin, Prof. Nesnamova sowie Dozenten aus Perm, Izhevsk und Tjumen.
Anlass des Kolloquiums ist der Besuch der russischen Dozenten, die am Pilotprojekt "Tempus" mitwirken. Dies ist einer der jüngsten Erfolge, die nach einem Jahr der dreijährigen Laufzeit des Projektes zu verzeichnen sind. Das Projekt steht unter den Leitbegriffen "Flexibilisierung und selbstständiges Studieren" und dient der Reform der Juristenausbildung in Russland. Die Teilnehmenden verstehen es als kritische Ergänzung des dortigen staatlichen Lehrstandards.

Unter der wissenschaftlichen Leitung des Projektes von Prof. Bernd Oppermann von der Juristischen Fakultät der Universität Hannover haben Dozenten russischer Partnerhochschulen nun die Möglichkeit bekommen, jeweils drei Monate an der Universität Hannover zu hospitieren und Erfahrungen für die eigene Lehrtätigkeit zu sammeln. Ebenso erproben die Partnerhochschulen in Russland neue Lehrmethoden.

Wichtige Kooperationspartner des von der Europäischen Union finanzierten Projektes sind neben der Universität Hannover die Universitäten Izhevsk, Perm, Tjumen, die staatliche juristische Uralakademie aus Ekaterinburg sowie die Universitäten Lüneburg, Thessaloniki und Turku.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen stehen Ihnen Prof. Bernd Oppermann, Juristische Fakultät der Universität Hannover, unter 0511/762-8197 oder per E-Mail unter oppermann@jura.uni-hannover.de und Ingrid Hähnel, ELPIS-Büro der Universität Hannover unter 0511/ 726-8270 oder per E-Mail unter ingrid.haehnel@erasmus-uni-hannover.de gern zur Verfügung.

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