Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 16. Oktober 2019 

Britisch-deutsche Klimakonferenz in Berlin

02.11.2004 - (idw) Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Königin Elizabeth II wird die britisch-deutsche Klimakonferenz zum Thema "Klimawandel: Die Herausforderung gemeinsam meistern" am 3. November 2004 in der Britischen Botschaft in Berlin eröffnen. In diesem Rahmen wird sie auch Professor Hans Joachim Schellnhuber, dem Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und wissenschaftlichen Direktor des Tyndall Centre for Climate Change Research, die Glückwünsche zu seiner Ernennung zum "Honorary Commander of the Most Excellent Order of the British Empire" (CBE) überbringen. Schellnhuber war maßgeblich an der Organisation der Klimakonferenz beteiligt. Bei der Klimakonferenz werden führende Wissenschaftler, Politiker und Vertreter von Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und Medien gemeinsam beraten: Wie können Wissenschaft und Technik dazu beitragen, der "größten Umwelt-Herausforderung für die Menschheit" zu begegnen (Premierminister Tony Blair über den Klimawandel)? Es sollen konkrete Empfehlungen für die britische Doppelpräsidentschaft in G8 und EU im nächsten Jahr erarbeitet werden. Der Premierminister hat klar gemacht, dass dem Klimaschutz in diesem Zusammenhang eine der obersten Prioritäten zukommen wird. Die britische Umweltministerin Margaret Beckett sowie der deutsche Umweltminister Jürgen Trittin und die deutsche Wissenschaftsministerin Edelgard Bulmahn werden auf der Konferenz sprechen, ebenso wie Sir David King, der Oberste Wissenschaftliche Berater der britischen Regierung, und Professor Schellnhuber.

Hans Joachim Schellnhuber spielt eine besondere Rolle in der britisch-deutschen Kooperation: "Als wissenschaftlicher Direktor des Tyndall Centre for Climate Change Research und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat er eine einzigartige Partnerschaft zwischen beiden Instituten geschaffen", sagt Professor Chris Vincent, Leiter der "School of Environmental Sciences" an der Universität von East Anglia (UEA) - der Universität, an der auch die Zentrale des Tyndall Centre beheimatet ist.

Folgende Themenkreise sollen auf der Klimakonferenz behandelt werden:
- Auswirkungen des Klimawandels auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt
- Ziele und Zeitrahmen für den Klimaschutz über Kyoto hinaus
- Entscheidende Innovationsschritte zur Minderung der globalen Erwärmung
- Anreize zur Förderung von Investitionen in neue Technologien

Im Anschluss an die britisch-deutsche Klimakonferenz findet eine Pressekonferenz statt: am 4. November um 9.30 Uhr im Bundespresseamt, Eingang Reichstagufer 14, Raum 5-6. Sie wird veranstaltet von der Britischen Botschaft gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP).

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde 1992 gegründet und beschäftigt rund 120 Wissenschaftler. Seine Forschungen zu Klimawandel, Klimafolgen und nachhaltiger Entwicklung sind international anerkannt. Das PIK gehört zur Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL).

Kontakt:
PIK, Anja Wirsing, info@pik-potsdam.de, Tel. 0331/2882507
Tyndall Centre, Asher Minns, a.minns@uea.ac.uk, Tel. +44/1603/593906
UEA, Cathy Young, Tel. +44/1603/593007
Britische Botschaft Berlin, Jonathan Brenton, Tel. 030/20457251

Weitere Informationen: http://www.pik-potsdam.de - Website des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung http://www.tyndall.ac.uk/welcome.html - Website des Tyndall Centre for Climate Change Research http://www.britischebotschaft.de/statevisit/de/press/climate_change_conference.htm - Informationen zur britisch-deutschen Klimakonferenz auf der Website der Britischen Botschaft
uniprotokolle > Nachrichten > Britisch-deutsche Klimakonferenz in Berlin
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/90491/">Britisch-deutsche Klimakonferenz in Berlin </a>