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Schlechte Durchblutung der Beine?

03.11.2004 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

MHH sucht Teilnehmer für Studie - im Test: Nahrungsbestandteil L-Arginin Wenn Menschen schon nach einem kurzen Spaziergang vor einem Schaufenster stehen bleiben, ist nicht immer die Auslage der Grund: Weil die Blutgefäße in den Beinen verengt sind (periphere arterielle Verschlusskrankheit - PAVK), gelangen zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe in das Muskelgewebe, Schmerzen hindern die Betroffenen daran weiterzugehen. Und nicht nur das: Viele haben Probleme, aufgrund der Krankheit ihren Alltag zu bewältigen. Nach Schätzungen von Experten leiden bundesweit rund fünf Millionen Menschen an der PAVK.

Wissenschaftler fanden vor kurzem heraus, dass ein Eiweiß-Baustein die menschliche Gefäßfunktion deutlich steigern kann: L-Arginin erweitert im Labortest Blutgefäße. Die Aminosäure ist unter anderem in Hülsenfrüchten, Sojabohnen und Nüssen enthalten.

Forscher der Abteilung Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) prüfen nun in Zusammenarbeit mit dem MHH-Institut für Klinische Pharmakologie in einer Studie den Effekt von L-Arginin bei Patienten, die an Durchblutungsstörungen der Beine leiden. Die Ärzte hoffen, dass bei zusätzlicher Einnahme von L-Arginin in Form von Brausetabletten die schmerzfreie Gehstrecke zunimmt. Im Idealfall könnten die Symptome der Durchblutungsstörung vollständig zurückgehen.

Patienten, die an der Studie teilnehmen oder sich darüber informieren möchten, können sich an Dr. Frank Schröder oder Apothekerin Jessica Y. Lachmuth wenden, Telefon: (0511) 532-2724, wochentags zwischen 9 und 16 Uhr.

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