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Wissenschaft für Jedermann

03.11.2004 - (idw) VolkswagenStiftung

Begleitprogramm zur Ausstellung "science + fiction" im Deutschen Museum in München startet jetzt. Wissensschau noch bis 9. Januar 2005 zu sehen. Am morgigen Donnerstag, 4. November 2004, startet das Rahmenprogramm zu der von der VolkswagenStiftung initiierten Ausstellung "science + fiction - zwischen Nanowelt und globaler Kultur", die noch bis zum 9. Januar 2005 im Deutschen Museum in München zu sehen ist (siehe auch Pressemitteilung vom 8. Oktober 2004). Die Vorträge und Podiumsdiskussionen beginnen alle um 19 Uhr im Ehrensaal des Hauptgebäudes, Museumsinsel 1 in München.

Vorträge in der Reihe "Wissenschaft für Jedermann"

Mittwoch, 10. November 2004
Prof. Dr. Wilfried Mokwa, RWTH Aachen: "Intelligente Implantate und Prothesen"
Mittwoch, 8. Dezember 2004
Prof. Dr. Jörg P. Kotthaus, LMU München: "Nanowelten - Perspektiven der Nanotechnologie"

Podiumsdiskussionen in der Reihe "Positionen"

Donnerstag, 4. November 2004
"Giftige Zwerge - sind Nanopartikel gefährlich?"
Dr. Ralf Anselmann, Degussa AG; Dr. Wolfgang Lobeck, Greenpeace; Dr. Dagmar Oertel, Büro für Technikfolgenabschätzung, Deutscher Bundestag; Prof. Dr. Holger Schulz, gsf-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit.

Donnerstag, 18. November 2004
"Reparieren, korrigieren, optimieren - wohin geht die Neuroprothetik?"
Gunther Belitz, Herausgeber der Zeitschrift "handicap"; Dr. Elisabeth Hildt, Institut für Ethik in den Biowissenschaften, Universität Tübingen; Dr. Thomas Stieglitz, Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg; Moderation: Dr. Roger Busch, Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der LMU München.

Donnerstag, 2. Dezember 2004
"Leibesvisitationen: Körpermythen in Kunst und Wissenschaft"
u. a. mit Professorin Dr. Dr. Lydia Hartl, Kulturreferentin der Stadt München;
- weitere Informationen unter www.deutsches-museum.de.

Donnerstag, 9. Dezember 2004
"'Wie real ist die Matrix? - beeinflussen sich Sciencefiction und Wissenschaft?"
Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Deutsches Museum; Prof. Dr. Thomas Koebner, Institut für Filmwissenschaft, Universität Mainz; Sascha Mamczak, Heyne-Verlag.

Die Schau "science + fiction" reflektiert die wechselvolle Beziehung zwischen Kunst und Wissenschaft. Künstler und Wissenschaftler wurden eingeladen, im Dialog miteinander Positionen zu aktuellen und brisanten Forschungsthemen zu erarbeiten. "Science + fiction" sprengt die Grenzen der konventionellen Wissenschaftsvermittlung - sie ist Kunstausstellung ebenso wie Wissensschau. "Die 1200 Quadratmeter große Ausstellung hinterfragt in einem kombinatorischen Spiel aus Kunst und Wissenschaft unser Bild der Wirklichkeit", erläutert Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, die "science + fiction" initiiert hat.

Von namhaften zeitgenössischen Künstlern geschaffene Installationen, Pavillons und interaktive Ausstellungsobjekte nähern sich assoziativ den Themen "Globale Kultur", "Hirnforschung" und "Nanotechnologie". Die beiden Bereiche Hirnforschung und Nanotechnologie stehen zugleich im Zentrum jener Themen, mit denen sich das Zentrum Neue Technologien im Deutschen Museum beschäftigt. Das ZNT, das 2007 im Deutschen Museum einen festen Ort erhält, ist bereits seit 2001 mit Sonderausstellungen zu aktuellen Forschungsfragen im Museum präsent.

Der Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft in der Ausstellung "science + fiction" eröffnet neue Zusammenhänge und hinterfragt oftmals spielerisch unser Bild der Wirklichkeit: So zeigt beispielsweise der "Hirnpavillon" des Atelier van Lieshout wissenschaftliche Schaubilder aus der Hirnforschung und stellt diesen subjektive Empfindungswelten gegenüber. Die Videoinstallation des Künstlerduos M+M "Gutes Morgen, Dr. Mad!", beschäftigt sich mit der Idee des künstlichen Menschen; in der Installation von Christa Sommerer und Laurent Mignonneau werden unsichtbare Nano-Strukturen erspürbar; der verspiegelte Camping-Bus des Berliner Künstlers Christoph Keller steht für die Expedition ins Unerforschte. Wissenschaftliche Objekte, Interviews und Videos ergänzen die von Stefan Iglhaut und Thomas Spring kuratierte Ausstellung.

Das Deutsche Museum bereichert die Wanderausstellung "science + fiction"
in München um ausgewählte Exponate aus der eigenen Sammlung: Zu sehen ist zum einen der Predigende Mönch, eine berühmte Automatenfigur aus dem 16. Jahrhundert und Beleg für die jahrhundertealte Idee vom künstlichen Menschen. Gezeigt werden ferner das erste, nobelpreisgekrönte Rastertunnelmikroskop von Binnig und Rohrer, das den Aufbruch in den Nanokosmos überhaupt erst ermöglichte, sowie die unlängst Furore machenden Neurochips von Professor Fromherz, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie. Mit diesen Chips hofft man, in Zukunft den Hirnneuronen "beim Denken" live zuschauen zu können. Diese Exponate sind nur in München zu sehen.

Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter http://www.volkswagenstiftung.de/presse-news/presse04/03112004.pdf
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Kontakt VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Christian Jung
Telefon: 05 11/83 81 - 380
E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de

Deutsches Museum

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Hansky
Telefon: 0 89/21 79 - 281
Fax: 0 89/21 79 - 416
E-mail: s.hansky@deutsches-museum.de
Weitere Informationen: http://www.volkswagenstiftung.de/presse-news/presse04/03112004.pdf - PDF-Version http://www.scienceandfiction.de - Homepage der Ausstellung http://www.deutsches-museum.de - Homepage Deutsches Museum in München
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