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Mobile Informationssysteme für jede Branche: Forschungsprojekt IKAROS

05.11.2004 - (idw) Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Die Entwicklung von multimedialen, mobilen Informationssystemen, die branchenspezifisch angepaßt werden können, steht im Mittelpunkt des Forschungsprojektes "IKAROS", das in diesen Tagen an der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) beginnt. Die FHTW gehört mit den Fachhochschulen Dortmund und Zittau/Görlitz zum Kern des Forschungsverbunds, in dem auch kleine und mittelständische Unternehmen sowie Universitäten vertreten sind. Bauarbeiter, die bei Wind und Wetter auf elektronische Daten zugreifen müssen; Museumsbesucher, die zum ersten Mal einen Multimedia-Guide in Händen halten; Investoren auf der Suche nach neuen Grundstücken; Monteure bei der Reparatur und Wartung von Anlagen - sie alle könnten Nutznießer des interdispziplinären Forschungsprojektes "IKAROS" sein. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von multimedialen, mobilen Informationssystemen, die branchenspezifisch angepaßt werden können. Wohin "IKAROS" fliegen wird, bestimmen auch die beteiligten Firmen, die vorrangig in Berlin und Brandenburg aktiv sind. Vetreten sind unter anderem die Branchen Anlagenbau, Informationstechnik, Bauwesen, Messeorganisation, Immobilienmanagement, Tourismus und Kultur. Die große Herausforderung des auf drei Jahre angelegten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes besteht darin, bereits vorhandene Teillösungen bzw. Module und Funktionen zu integrieren, sprich: verschiedene Nutzerschnittstellen zu entwickeln.

Gearbeitet wird bei IKAROS (Information, Kommunikation und ARbeitsprozessOptimierung mit mobilen Systemen) in einem interdizsiplinären Projektkonsortium von Fachhochschulen, kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Universitäten. Die FHTW Berlin gehört mit den Fachhochschulen Dortmund und Zittau/ Görlitz zum Kern des Forschungsverbunds. Sie konzentriert sich auf die Entwicklung von Basismodulen und Basisfunktionen und wird für mindestens zwei Branchen eine prototypische Lösung realisieren.

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden allen beteiligten Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf der Grundlage des Prinzips "Open Source" zur Weiterentwicklung, Nutzung und Vermarktung zur Verfügung stehen. Alle Fachhochschulen werden Feldversuche zum Test der Anwendungen mit den beteiligten Unternehmen durchführen.

Kontakt:
Prof. Dr. Jürgen Sieck, FHTW Berlin
Sprecher des Forschungsverbunds
Tel. 030 / 5019-2349
E-Mail: j.sieck@fhtw-berlin.de

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