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Neuen Wirkstoff zur Behandlung berufsbedingter Handekzeme testen

09.11.2004 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Hautklinik der Universität Jena sucht Freiwillige für Studie Jena (09.11.04) Zunehmend treten seit Jahren Handekzeme als berufsbedingte Krankheiten auf. Den Betroffenen kann dadurch Berufsunfähigkeit und damit ein Verlust der Arbeitsstelle drohen. Solche Ekzeme werden bisher hauptsächlich mit Kortison-Salben behandelt. Diese können jedoch bei unsachgemäßer Anwendung unerwünschte Nebenwirkungen haben. Als neue Therapiemöglichkeit stehen seit kurzer Zeit in Deutschland für die Behandlung der Neurodermitis, des sog. "atopischen Ekzems", neue Wirkstoffe zur Verfügung. Diese "topischen Immunmodulatoren" versprechen dank der guten Erfahrungen in der Behandlung der Neurodermitis auch für die beruflich bedingten Ekzeme an den Händen eine gute Wirksamkeit.

Unter der Leitung der Hautklinik der Universität Jena startet jetzt bundesweit eine Studie, in der erstmals die Wirksamkeit und Verträglichkeit eines topischen Immunmodulators in der Behandlung von Berufsekzemen überprüft wird. Die Jenaer Dermatologen versprechen sich davon eine neue effektive Therapiemöglichkeit für die Betroffenen bei geringeren Nebenwirkungen. Für die Teilnahme an dieser Studie sucht die Hautklinik Betroffene, die an einem berufsbedingten Handekzem leiden und zwischen 18 und 50 Jahre alt sind.

Die Behandlungszeit der Patienten beträgt vier Wochen. In dieser Zeit wird die Salbe täglich von den Patienten selbst aufgetragen. Die Nachbeobachtungszeit dauert zwei Monate, die teilnehmenden Patienten müssen sich insgesamt fünf Mal in der Hautklinik vorstellen.

Interessierte melden sich bei der Leiterin der Abteilung für Allergologie und Berufsdermatologie PD Dr. Andrea Bauer oder bei Michaela Heitmann unter Telefon 03641 / 937424 oder 937301.

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