Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 31. Juli 2014 

Kodieren von Diagnosen und Prozeduren: Neue Einstiegshilfe vom DIMDI

09.11.2004 - (idw) Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI)

Mit der Einführung des neuen Vergütungssystems auf der Grundlage von DRG-Fallpauschalen müssen sich die Krankenhäuser in einem neuen Arbeitsfeld üben: dem Kodieren von Diagnosen und Prozeduren. Zur Unterstützung dieser Arbeit hat das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) eine Broschüre herausgegeben, die in die praktische Anwendung von ICD-10-GM und OPS einführt. Die Verschlüsselung von Krankheiten (Diagnosen) und Behandlungsverfahren (Prozeduren) hat mit der Einführung des DRG-Systems (Diagnosis Related Groups) an Bedeutung gewonnen. Seitdem Kliniken ihr Geld für die Behandlung von Patienten nicht mehr nach Tagessätzen, sondern auf der Basis von Fallpauschalen erhalten, ist die Einnahmesituation im Krankenhaus maßgeblich von der Qualität der Kodierung abhängig: Wer erbrachte Leistungen falsch kodiert, kann leicht Geld verschenken. Hier bietet das DIMDI allen Einsteigern in die Kodierarbeit mit seiner neuen Broschüre "Basiswissen Kodieren" praktische Hilfestellung.

Die Broschüre ist als Einstiegshilfe für alle gedacht, die über wenig Erfahrung mit der Anwendung von ICD-10-GM und OPS verfügen. Auf rund 30 Seiten werden Aufbau und Anwendungsprinzipien der beiden Klassifikationen anhand von Beispielen anschaulich erläutert und grundsätzliche Fragen beantwortet. So erfährt der Leser unter anderem,

o was Sternchen oder Ausrufezeichen hinter einer ICD-Schlüsselnummer bedeuten,
o wo welche Zusatzkennzeichen in ICD und OPS erlaubt, verboten oder vorgeschrieben sind,
o was die Wörter Inklusivum bzw. Exklusivum bedeuten,
o warum manche Krankheiten mit einem einzigen Kode nicht sachgerecht dargestellt werden können.

Die Broschüre "Basiswissen Kodieren" hilft dabei, die ersten Hürden in der Kodierarbeit erfolgreich zu nehmen. Einige praktische Übungen, die das DIMDI in Kürze auf seinen Internetseiten im Bereich Klassifikationen bereitstellen wird, unterstützen zusätzlich. Eine umfassende Schulung kann und soll die Broschüre allerdings nicht ersetzen.

Die Broschüre "Basiswissen Kodieren" ist gegen eine Schutzgebühr von 3,00 Euro zu bestellen über den DIMDI Webshop, wo auch die Buchversionen von ICD-10-GM und OPS erhältlich sind. Bei Bestellung eines Diagnosen-, Prozeduren- oder Klinikpakets beim DIMDI liegt ein Exemplar der Broschüre kostenlos bei.

Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit:
Susanne Breuer, Tel. 0221 - 47 24 350, E-Mail: susanne.breuer@dimdi.de
Oliver Wesemann, Tel. 0221 - 47 24 487, E-Mail: oliver.wesemann@dimdi.de

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Köln bietet im Internet ein hochwertiges Informationsangebot mit rund 80 Datenbanken für alle Bereiche des Gesundheitswesens an.
Darüber hinaus ist das DIMDI u.a. Herausgeber der deutschen Versionen von medizinischen Klassifikationen wie ICD-10, ICF, Operationenschlüssel OPS, MeSH und UMDNS und stellt Informationssysteme für Arzneimittel, Medizinprodukte und Health Technology Assessment (HTA) zur Verfügung.
Weitere Informationen: http://www.dimdi.de http://epay.dimdi.de
uniprotokolle > Nachrichten > Kodieren von Diagnosen und Prozeduren: Neue Einstiegshilfe vom DIMDI
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/90864/">Kodieren von Diagnosen und Prozeduren: Neue Einstiegshilfe vom DIMDI </a>